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„ Jeder Mensch soll sich als Teil der Gesellschaft erleben können.“

Zwei Männer in Holzwerkstatt
logo-fliedners
Violette Blumen

Potenziale entdecken,
ermöglichen und entwickeln.

Fliedners Lafim-Diakonie bietet seit 1953 Betreuungs-, Assistenz- und Dienstleistungen für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen.

Wir möchten den uns anvertrauten Menschen Halt und Orientierung geben, sie ermutigen und ihnen Perspektiven aufzeigen sowie ihre Begabungen entdecken und ihre Potenziale fördern. Unsere bedarfsgerechten Angebote gestalten wir dafür mit einem hohen Anspruch und diakonischer Kompetenz. Wir greifen neue Entwicklungen auf, nehmen die an uns gestellten Anforderungen ernst und stellen dazu unser Profil „… den Menschen stärken“ in den Mittelpunkt.

Unsere bedarfsgerechten Angebote

  • Produktion und Dienstleistungen
  • Lebensbegleitung und Wohnen
  • Arbeit und Rehabilitation
  • Berufbildungsbereich (BBB)
  • Förderung und Beschäftigung
  • Beratung
  • Eigenprodukte

Unsere Angebote

Produktion und Dienstleistungen

Fliedners Lafim-Diakonie ist ein Sozialunternehmen: Als Kund:in beauftragen Sie eine unserer Werkstätten oder nehmen eines unserer Dienstleistungsangebote in Anspruch – und wir bieten Menschen mit Behinderungen rehabilitative Leistungen. So gewinnen beide Seiten!
Sind Sie eine Privatperson oder ein öffentlicher Auftraggeber, vertreten Sie einen Verein, eine Gesellschaft oder ein Unternehmen? Dann können Sie unsere Werkstätten für behinderte Menschen beauftragen und von unseren mehrfach zertifizierten Leistungen profitieren. Auch wirtschaftlich rechnet sich eine Zusammenarbeit!

Sind Sie ein Unternehmen?

Viele Unternehmen zahlen eine Ausgleichsabgabe, weil sie zu wenig Menschen mit Behinderung beschäftigen. Wenn Sie alle Möglichkeiten zur Beschäftigung behinderter Arbeitnehmer:innen ausgeschöpft haben, können Sie die Ausgleichsabgabe verringern oder ganz vermeiden, indem Sie Aufträge an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vergeben. Nach § 140 SGB IX (neuntes Sozialgesetzbuch) können 50 Prozent des Rechnungsbetrages, der auf die Arbeitsleistung der behinderten Menschen und eines Teils des Fachpersonals entfällt, auf die Ausgleichsabgabe angerechnet werden.
Folgende Produktions- oder Dienstleistungen können Sie bei uns in Anspruch nehmen:

Digitale Archivierung
Falkensee

Eigenprodukte
Bad Belzig
Brandenburg an der Havel

Fliedners Blumenland
Brandenburg an der Havel,  Schmerzke

Gärtnerei und Baumschule
Brandenburg an der Havel,  Schmerzke
Nauen

Garten- und Landschaftspflege
Brandenburg an der  Havel,  Schmerzke
Bad Belzig, Seedoche

Metallbearbeitung und Industriemontage
Brandenburg an der Havel,  Grüne Aue
Brandenburg an der Havel,  Schmerzke

Holzbearbeitung
Bad Belzig, Seedoche
Brandenburg an der Havel, Schmerzke

Autopflege
Bad Belzig
Nauen

Montage- und Verpackungsservice
Brandenburg an der Havel,  Schmerzke
Bad Belzig, Seedoche

Datenträger- und Aktenvernichtung
Falkensee, Hallesche Straße

Wäscherei
Bad Belzig, Seedoche
Falkensee, Spandauer Straße

Küche
Brandenburg an der Havel, Schmerzke

Hauswirtschaft

Falkensee, Spandauer Straße
Brandenburg an der Havel, Schmerzke

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Lebensbegleitung und Wohnen

Menschen mit Assistenzbedarf können bei der Fliedners Lafim-Diakonie in ambulanten und stationären Wohnformen ihr Leben selbstbestimmt gestalten. Freizeitangebote werden vor Ort und im Sozialraum angeboten, z.B. über die offenen Hilfen. Anliegen von Bewohnern werden durch einen Wohnbeirat vertreten. Gästewohnen zur kurzfristigen Entlastung ist an einigen Standorten möglich. Sozialarbeiter:innen beraten Interessent:innen und deren Angehörige persönlich zu unseren Wohnangeboten.

Wohnbeirat
Der Wohnbeirat besteht aus Bewohner:innen unserer Wohnstätten. Er wird alle vier Jahre in jeder Wohnstätte direkt gewählt und vertritt die Interessen aller Bewohner:innen gegenüber Leistungsanbietern und gegenüber der Leitung der Wohnstätte.

Grundlage ist die brandenburgische Einrichtungsmitwirkungsverordnung (EMitwV).

Über den selbst gewählten Wohnbeirat wirken Bewohner:innen unmittelbar an der Gestaltung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens mit. Der Wohnbeirat prüft den Alltag in der Wohnstätte, er kann Verbesserungen anregen und wird von der Leitung an der Planung für die Wohnstätte beteiligt.

Um die individuellen Gruppensituationen zu berücksichtigen, werden bei Fliedners die Wohnbeiräte als Gruppenfürsprecher:innen gewählt. So können sie direkt für ihre jeweilige Wohngruppe Einfluss nehmen und Verbesserungsvorschläge einbringen.

In der Stadt Brandenburg an der Havel, in Bad Belzig und in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Havelland bieten wir verschiedene Wohnformen an:

Beratung zu Wohn- und Betreuungsangeboten
Brandenburg an der Havel

Wohnstätten
Brandenburg an der Havel –  Potsdamer Landstraße
Am Pfarrhaus und Pfarrhaus – Schmerzke
Roskow – Lindenhof
Brandenburg an der Havel –  Neuendorfer Straße
Brandenburg an der Havel – Kirchhofstraße
Bad Belzig – Haus Belizi

Gästewohnen
Brandenburg an der Havel – Potsdamer Landstraße
Roskow / Lünow – Lindenhof

Ambulant Betreutes Wohnen
Bad Belzig
Brandenburg an der Havel
Falkensee

Freizeit und Betreuungsdienst – offene Hilfen
Brandenburg an der Havel

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Junge mit Down-Syndrom malt

Arbeit und Rehabilitation

Wir tragen Verantwortung für Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam gestalten und entwickeln wir für sie Bildungsmöglichkeiten, Förderung, Rehabilitation und die barrierefreie Teilhabe am Arbeitsleben.

Wir folgen dem diakonischen Leitbild in der Gestaltung einer inklusiven Arbeitsatmosphäre. Wir bemühen uns um gute Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitenden. Unsere Standorte wurden wiederholt als familienfreundlich ausgezeichnet.

Viele persönliche Kontakte zu Betrieben und Praktikumsstätten ermöglichen Menschen mit Behinderungen den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Wir entwickeln Bildungsangebote, sodass sich Menschen mit Behinderung für eine Arbeit im Sozialraum qualifizieren können. Des Weiteren suchen wir neue Arbeitsplätze bei Kooperationspartnern aus Handwerk, Wirtschaft und Dienstleistung. Dabei sind uns persönliche Kontakte sehr wichtig.

Fliedners Lafim-Diakonie steht außerdem in regelmäßigem Austausch mit Kirchengemeinden, der Politik, den örtlichen Vereinen und Einrichtungen, damit Menschen mit Behinderung eine aktive Teilhabe an bestehenden Angeboten ermöglicht wird.

Werkstattrat

Der Werkstattrat ist die frei gewählte Selbstvertretung unserer Beschäftigten.

Nach innen vertritt er die Interessen der Beschäftigten an den jeweiligen Standorten. Regelmäßige Absprachen mit der Geschäftsleitung und die Beteiligung an internen Gremien sichern dem Werkstattrat die Position als selbstverständlicher und mitbestimmender Teil der Einrichtung.

Frei gewählte Vertrauensleute unterstützen die Arbeit des Werkstattrates und sichern seine Unabhängigkeit.

Regelmäßige Sitzungen und Beschäftigtenvollversammlungen führen zu intensivem Austausch mit allen Beschäftigten und ermöglichen dem Werkstattrat, die Interessen unserer Beschäftigten in unserer Einrichtung und auf Landesebene zu vertreten.

Standorte

Brandenburg an der Havel,  Schmerzke
Brandenburg an der Havel,  Grüne Aue
Bad Belzig, Seedoche
Bad Belzig – Dienstleistungszentrum
Falkensee, Spandauer Straße
Falkensee – Verpackungs- und Logistikzentrum

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Berufsbildungsbereich (BBB)

Wir bereiten Menschen mit Behinderung auf die Teilnahme am Arbeitsleben vor. Unsere Bildungsbegleiter:innen stehen den Teilnehmer:innen des Berufsbildungsbereichs bei der beruflichen Erprobung und Qualifizierung zur Seite und koordinieren den individuellen Ausbildungsverlauf.

Eingangsverfahren:
Das Eingangsverfahren dient dem gegenseitigen Kennenlernen sowie dem Herausfinden von persönlichen Fähigkeiten und Neigungen und dauert bis zu drei Monate. Sind Teilnehmer:in und Bildungsbegleiter:in zu dem Schluss gekommen, dass die Werkstatt die geeignete Einrichtung für das Arbeitsleben ist, wird ein individueller Eingliederungsplan erstellt. Hier werden gemeinsam die Qualifizierungsbereiche und die Förderziele festgeschrieben.

Berufsbildungsbereich:
Im Rahmen des Berufsbildungsbereichs erfolgt die Qualifizierung mit theoretischen und praktischen Inhalten entsprechend dem ausgewählten Planes.

Schwerpunkte im Berufsbildungsbereich:

Erstes Jahr

  • berufliche Orientierung
  • Vermittlung von praktischem und theoretischem Grundwissen
  • Stärkung der Sozial- und Arbeitskompetenzen
  • Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten

Zweites Jahr

  • Erweiterung des bisher Erlernten
  • Spezialisierung auf bestimmte Produktionsbedingungen

Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer:in ein Zertifikat.

Praktika (intern und extern):
Praktika erlauben dem Auszubildenden, einen direkten Einblick in die Arbeitssituation im Arbeitsbereich der WfbM zu bekommen. Darüber hinaus geben sie ihm die Möglichkeit, fachpraktische und soziale Kenntnisse zu erweitern. Je nach Art und Schwere der Behinderung sind externe Praktika in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes möglich. Gemeinsam mit dem Teilnehmer werden Praktika in ausgewählten externen Praktikumsstellen oder internen Arbeitsbereichen der WfbM vom Bildungsbegleiter geplant, koordiniert und begleitet.

Ziel der Praktika ist es:

  • einen direkten Einblick in die reale Arbeitssituation des Arbeitsbereichs bzw. der externen Praktikumsstelle zu erhalten
  • neue fachpraktische Kenntnisse zu erwerben
  • im Hinblick auf die Arbeitsumgebung flexibler zu werden
  • eine langsame Ablösung vom Berufsbildungsbereich herbeizuführen
  • etwaige Verbesserungspotenziale festzustellen, die noch weiter aufgearbeitet werden müssten

Wir gestalten den Übergang in das Arbeitsleben individuell und flexibel!
Die Qualifizierung und die Förderung können nicht nur in unserer Werkstatt, sondern auch außerhalb davon durchgeführt werden. In diesem Fall gehen wir Kooperationen mit Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes ein, sodass der Teilnehmenden von uns an diesem Arbeitsplatz betreut werden.

Standorte
Brandenburg / Havel
Bad Belzig
Falkensee

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Förderung und Beschäftigung (FBB)

Der Förder- und Beschäftigungsbereich (FBB) ist ein eigenständiger Bereich der Werkstatt und ist auf die Bedürfnisse schwerer behinderter Menschen spezialisiert. Seine Leistungen richten sich dabei insbesondere an Menschen, die das geforderte Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit nicht oder noch nicht erbringen.

Eine Aufnahme in den Förder- und Beschäftigungsbereich ist angezeigt, wenn auch unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Eingangsverfahrens und/oder des Berufsbildungsbereichs eine Werkstattfähigkeit nicht oder noch nicht erkennbar ist. Dies trifft insbesondere zu, wenn

  • bezüglich der produktiven Leistungsfähigkeit ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit noch nicht erreicht wird
  • ein hoher Unterstützungsbedarf zur Erreichung von Gemeinschafts- und Kooperationsfähigkeit besteht (z.B. scheinbar keine Kontaktaufbaumöglichkeit, erhöhte motorische Unruhe)
  • ein signifikant hoher Unterstützungsbedarf in der Pflege (der Förderung nicht ausschließt) besteht

Bei den Betreuten des FBB handelt es sich daher im Wesentlichen um Personen, die infolge von schwerer geistiger Behinderung, schwerster Körperbehinderung oder Mehrfachbehinderung und/oder schweren Verhaltensauffälligkeiten nicht werkstattfähig sind. Ihnen gemeinsam ist der erhöhte Hilfe- und Unterstützungsbedarf.
Der Förder- und Beschäftigungsbereich ist neben dem häuslichen Umfeld (Wohnstätte/Familie) als eigenständiger „zweiter Lebensraum“ organisiert und gestaltet – erkennbar an räumlicher Trennung, anderen zeitlichen Strukturen, eigener Ausstattung, eigenem Personal und klar definierten, zielgerichteten inhaltlichen Schwerpunkten.

In deren Mittelpunkt stehen Tätigsein und Einbezogensein als wesentliche Elemente zur Entwicklung eines Selbstbewusstseins und zur Erlangung einer sozialen Identität.
Im Tätigsein und in der Kooperation mit anderen geschehen Persönlichkeitsentwicklung und – entfaltung. Tätigsein führt zum Aufbau von Handlungskompetenzen und schafft eine erfahrbare und aneigenbare Welt.

In Erweiterung zum Tätigsein bedeutet Arbeiten den zeitweiligen Verzicht auf ein Leben in Privatheit, also auf das Nachgehen von Vorlieben und Alltagsgewohnheiten. Arbeiten bedeutet, sich „zum Mittel zu machen”, sich selbst für eine begrenzte Zeit einem zielgerichteten, arbeitsteiligen und technisch versierten Tun hinzugeben und sich damit die (materiellen) Voraussetzungen für das private Leben zu schaffen.

Unsere Leistungen im FBB orientieren sich daher in ihrer Zielrichtung auf:

  • die Absicherung von individuellen Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten durch Assistenz und Anregung in der bedarfsgerechten (pflegerischen) Grundversorgung
  • Hilfen zum Erwerb von arbeitsbezogenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnissen, die dafür erforderlich und geeignet sind, um die erreichbare Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen (Arbeitsanbahnung)
  • die Förderung der im lebenspraktischen Bereich notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse
  • individuelle Bildungsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung, Entwicklung und Ausweitung der Eigenkompetenzen und zur Aneignung der Umwelt

Begleitende Angebote in Form von Ergotherapie, Logopädie oder Physiotherapie sind möglich.

Standorte:
Brandenburg an der Havel
Bad Belzig
Falkensee
Nauen

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Beratung

Wir betrachten die individuelle Lebenssituation und -planung des Menschen. Wir gehen in unseren Beratungsangeboten auf die persönlichen, sozialen, sozialrechtlichen Fragen, Wünsche und Probleme ein.


Zu den Inhalten der Menschen mit Behinderung, der Familien und/oder Angehörigen können gehören:

  • Beratung und Begleitung in psychosozialer Ausrichtung (z. B. allgemeine Lebensberatung, Hilfen in besonderen Lebenssituationen, Kriseninterventionen, Freizeit)
  • Beratung und Vermittlung von einschlägigen Hilfeangeboten (z. B. Bildungs- und Freizeitangebote, Begegnungsmöglichkeiten)
  • Beratung und Begleitung in technischen Fragen (Hilfsmittel, bauliche Maßnahmen)
  • Weitervermittlung von Ratsuchenden an andere Beratungsstellen, Gesprächskreise, Träger oder Dienste

Kontakt und Beratungsstelle
Bad Belzig – Lichthof

Betriebliche Inklusion für Unternehmen

Havelland

Betriebliche Inklusion für Teilnehmer

Havelland

Teilhabeberatung Fliedners

Brandenburg an der Havel

Beratung zu Wohn- und Betreuungsangeboten
Brandenburg an der Havel

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Eigenprodukte

Hier finden Sie Produkte, die in Fliedners‘ Werkstätten hergestellt wurden.

Holzmöbel Gartenmöbel
  • Gartenbank und -tisch
  • Tiffany-Glaskunst

Eigenprodukte aus Bad Belzig

Feuerfackel
  • Feuersäulen
  • Feuerfackeln
  • Kerzenfresser
  • Räucherofen
 

Eigenprodukte aus Brandenburg an der Havel

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Leitungsteam

Fliedners Lafim-Diakonie
Nico Vogel
Geschäftsbereichsleiter
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-25
Fliedners Lafim-Diakonie
Peggy Bohm
Bereichsleitung Wohnen
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 798 79-18
Fliedners Lafim-Diakonie
Kathrin Mauroschat
Regionalleitung Werkstätten Brandenburg
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-79
Fliedners Lafim-Diakonie
Axel Budzinski
Regionalleitung Werkstätten Havelland
Hallesche Straße 6
14612 Falkensee
Fax +49 3322 12 64-029
Fliedners Lafim-Diakonie
Matthias Wilke
Regionalleitung Werkstätten Potsdam-Mittelmark
Im Gewerbepark Seedoche 9
14806 Bad Belzig
Fax +49 33841 38 79-29
Fliedners Lafim-Diakonie
Alexander Weyhe
Geschäftsbereichscontrolling
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-25
Fliedners Lafim-Diakonie
Klaus Ehrmann
Qualitätsmanagement
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-25
Fliedners Lafim-Diakonie
Katja Wartenberg
Personalentwicklung und Bildung
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-25
Fliedners Lafim-Diakonie
Silvia Grimmsmann
Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-25
Fliedners Lafim-Diakonie
Olaf Eggert
Christliches Leben
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-25
Carola Gorski
Leitung Begleitender Dienst SÜd
Belziger Chaussee
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 52 95-25
Antje Sucker
Leitung Begleitender Dienst Region Nord
Belziger Chaussee 6
14776 Brandenburg an der Havel
Fax +49 3381 5295-25

Geschichte

Namensgeber: Theodor Fliedner

Theodor Fliedner ist Namensgeber unserer Einrichtung. Er wurde am 21.01.1800 in Eppstein in Nassau als viertes von elf Kindern als Sohn des Pfarrers Jacob Ludwig Christoph Fliedner geboren. In dem kinderreichen Pfarrhaus wuchs er in fröhlicher Familiengemeinschaft auf und empfing seinen Unterricht von Mutter und Vater. Er bekam unvergessliche Eindrücke von der praktischen Tätigkeit eines in lebendigem Glauben und der Liebe stehenden Pfarrhauses. Sein Vater hatte ihn gerade noch konfirmieren können, dann starb er am Lazarettfieber. Doch in der Not nahmen sich vermögende Freunde der Witwe und ihrer Kinder an. Ein Fabrikant in Idstein nahm Theodor und seinen Bruder in sein Haus auf, damit er das Gymnasium besuchen konnte. Doch seinen Unterhalt musste er durch Stundengeben sauer verdienen. 1817 bezog er die Universität Gießen, 1819 die Universität Göttingen und war dann im theologischen Seminar Herborn. Als Zwanzigjähriger wurde er ordiniert. In einer reichen Kaufmannsfamilie in Köln wurde er Hauslehrer, dann trat er die Pfarrstelle der armen Gemeinde in Kaiserswerth an. Als vier Wochen nach seinem Dienstantritt der wichtigste Arbeitgeber des Ortes pleiteging, unternahm Fliedner eine 14-monatige Kollektenreise nach Holland und England, um den Bestand der Gemeinde zu sichern.

Im Jahr 1836 kaufte er ein größeres Haus in Kaiserswerth, um darin ein Krankenhaus und eine Ausbildungsstätte für Diakonissen einzurichten. Noch im selben Jahr trat die erste Diakonisse in das neuerworbene Haus ein. In aller Stille wuchs das Werk. Warme Freunde dieser Diakonissensache wurden die Könige Friedrich Wilhelm III. und Friedrich Wilhelm IV.

Theodor Fliedner hat eine bestechende Idee

Könnte man nicht die brachliegenden Kräfte unzähliger lediger Bürgerstöchter nutzen, um dem wachsenden Elend des sich bildenden Industrieproletariats zu begegnen?

Inspiriert von seinen Reisen und dem Neuen Testament wollte er das Diakonissenamt erneuern. In einer verbindlichen geistlichen Frauengemeinschaft auf Zeit sollten ledige Frauen in der Krankenpflege, in der Erziehung, in der Gefangenenbetreuung und in der Armenpflege arbeiten. „Helfen kann – muss man lernen.“ Diakonissen sollten liebevoll wie Mütter dienen. In der liebenden Fürsorge sollte sich der Betreute „ganz angenommen fühlen“ und Geborgenheit erleben. Sich nicht aufdrängen, aber doch Zeugnis ablegen. Durch Vorleben – die Bibel zu Hand, ein Lied bereit und als Zeichen die Tracht – nach außen zeigen, dass Diakonissen „ein Werkzeug in der Hand Gottes“ sind. Er legte Hand an die Ausbildungspläne und nahm gelegentlich am Unterricht teil. Mit seinem Denken prägte er den Familiengeist in den sozialen Einrichtungen seiner Zeit.

Jahr
Ereignis
1833
Gründung: Asyl für entlassene weibliche Strafgefangene im Gartenhaus Kaiserswerth.
1836
Gründung: Rheinisch-Westfälischen Diakonissenverein zu Düsseldorf.
1847
Gründung: Diakonissenanstalt Bethanien in Berlin.
1844
Beginn einer Diakonissenanstalt in Duisburg.
1849
Theodor Fliedner widmet sich ganz dem Diakonissenwerk. Von da an geht es in die Weite. In Nordamerika, in Konstantinopel, Smyrna, Alexandrien und Beirut entstehen Hospitäler und Diakonissenhäuser.
1835
Theodor Fliedner richtet eine Kleinkinderschule in seiner Gemeinde ein und öffnet ein Kleinkinderseminar, das später zu einem Lehrerinnenseminar für die Elementarschulen erweitert wird.
1854
Unter der teilnehmenden Fürsorge des königlichen Hauses entsteht in Berlin eine Zufluchtsstelle für arbeitslose Mädchen, der „Marthahof“. Auch eine Heilanstalt für Gemütskranke wird dem Kaiserswerther Werk zugeführt.
1855
Theodor Fliedner bekommt die Doktorwürde der Universität Bonn.
1861
Theodor Fliedner stiftet die Kaiserswerther Konferenz, aus der sich später der Kaiserswerther Verband der Diakonissenhäuser entwickelt.
1871
Gründung: Theodor Fliedner Heim Brandenburg als Magdalenenstift.
1881
Das Magdalenenstift erhält den Namen „Theodor-Fliedner-Heim”.
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Pflegefachleute

400 Stunden

Orientierungseinsatz – ambulant (bei den Menschen zuhause) oder stationär (in unseren Einrichtungen)

400 Stunden

Pflichteinsatz – stationäre Langzeitpflege an einem unserer Standorte

400 Stunden

Pflichteinsatz – ambulante Pflege in unseren ambulanten Stationen

120 Stunden

Pflichteinsatz – in der Pädiatrie bei einem unserer Kooperationspartner

400 Stunden 

Pflichteinsatz – im Krankenhaus bei einem unserer Kooperationspartner

 

Zwischenprüfung

120 Stunden 

Pflichteinsatz – in der Psychiatrie bei einem unserer Kooperationspartner

500 Stunden 

Vertiefungseinsatz – plus 160 Stunden zur freien Verteilung
(ambulant oder stationär) in unseren Einrichtungen

Abschluss der Ausbildung (Dauer in Vollzeit drei Jahre/ in Teilzeit bis zu fünf Jahre)

Pflegehelfer:in

Kaufmann:frau im Gesundheitswesen

Kaufmann:frau für Bürokommunikation

Berufsbegleitende Ausbildung staatlich anerkannte:r Erzieher:in

Hotelfachmann:frau​

Koch/Köchin

Pflegestudium mit integrierter Berufsausbildung

Studiengang: Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen (Bachelor of Arts)