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Aktuelles

Hier finden Sie Informationen und  Meldungen aus allen Bereichen unseres Unternehmens.

Frau hält Tablet in der Hand

Neuer Wohnstandort in Potsdam-Mittelmark

Erstellt: 15.04.2021

Zum 01. März 2021 hat Fliedners einen neuen Standort eröffnet: eine ambulant betreute Wohngemeinschaft im ehemaligen Pfarrhaus Schwanebeck bei Bad Belzig. Fünf Bewohner sind dort eingezogen.Die Bewohner des ehemaligen Pfarrhauses in Schwanebeck

Durch kooperative Vernetzung zwischen Fliedners, der evangelischen Kirchengemeinde und der Diakonie konnte der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Behinderungen im Herbst sofort platziert werden, als die Kirchengemeinde eine Verwendung für das Pfarrhaus in Schwanebeck suchte.

Herrn Rettig, Nachbar in Schwanebeck und Mitglied des Gemeindekirchenrats, war die Instandsetzung und Nutzbarmachung des ehemaligen Pfarrhauses schon lange ein großes Anliegen. Seitdem es 2016 leerstand, hat er die Baumaßnahmen aus der Nähe vorangetrieben und freut sich, dass es nun wieder bewohnt ist. Er sagt, „Wir sind im Gemeindekirchenrat der Meinung, den richtigen Mieter gefunden zu haben und hoffen, dass das auch lange geht.“

Dorothea Sitzler-Osing, Pfarrerin der Gemeinde Lütte (zu der auch Schwanebeck gehört) und Mitglied des Kuratoriums der Lafim-Diakonie, schenkte den neuen Nachbarn Brot, Salz, Kuchen und eine Bibel, um an die Geschichte des Hauses zu erinnern, und versicherte ihnen, „Die Kirchengemeinde wünscht Ihnen als neuen Bewohnern des Pfarrhauses Schwanebeck Gottes Segen und ist Ihnen sehr verbunden. Wann immer Sie eine Pfarrerin brauchen, können Sie sich melden.“

Die Bewohner haben vorher in zwei Zweier-WGs und einer Einzelwohnung gewohnt. Der Bedarf an Wohnraum und an Selbständigkeit im Wohnen wurde unter anderem in Fliedners Werkstatt angezeigt. Durch den Einzug in Schwanebeck wurden wiederum Wohnplätze im Ambulant Betreuten Wohnen in Bad Belzig frei.

Pfarrerin Sitzler-Osing segnet die Bewohner und schenkt ihnen eine Bibel in einfacher Sprache. Pfarrerin Sitzler-Osing segnet das Haus im Beisein von Herrn Meißner, Teamleiter des Ambulant Betreuten Wohnen Potsdam-Mittelmark
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Ostergruß der Unternehmensleitung

Erstellt: 01.04.2021

Mit einer Videobotschaft danken Vorstand und Unternehmensleitung der Lafim-Diakonie allen Mitarbeitenden und versenden einen Ostersegen.

 

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Matthias Welsch wird neuer Theologischer Vorstand

Erstellt: 15.03.2021

Das Kuratorium des Landesausschusses für Innere Mission a.V. hat Pfarrer Matthias Welsch in das Amt des Theologischen Vorstands berufen.
Ab 1. Juni 2021 wird er zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden, Tilman Henke, die Lafim-Diakonie führen und tritt somit die Nachfolge von Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau an. Seine zukünftigen Tätigkeitsschwerpunkte werden in den Bereichen Personal und Diakonie liegen.

Seit 2019 hat der Theologe das Amt des stellvertretenden Dekans im Evangelischen Dekanat Wiesbaden inne, unter anderem mit der Verantwortung für 33 Kindertagesstätten.

Der 56-jährige gebürtige Berliner hat in Frankfurt, Göttingen und Heidelberg Theologie studiert. Nach absolviertem Vikariat hat er während seiner Zeit als Gemeindepfarrer ein Aufbaustudium zum Kommunikationswirt absolviert. Nachdem er etwa 17 Jahren in verschiedenen Gemeinden tätig war, ist Welsch zum ersten Mal in die Diakonie gewechselt. Von 2010 bis 2018 war er als Theologischer Vorstand des Frankfurter Diakonissenhauses für ein diakonisches Unternehmen verantwortlich, das zu den Mitbegründern des großen evangelischen Krankenhaus- und Altenhilfekonzerns Agaplesion gehört. Dort war er über mehrere Jahre ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Matthias Welsch einen zweiten Vorstand gewinnen konnten, der vielfältige Erfahrungen und eine große Expertise in der diakonischen Arbeit in sein neues Amt mitbringt. Seine Berufung trägt zur Weiterentwicklung der diakonischen Positionierung der Lafim-Diakonie bei. Gleichzeitig ist der Vorstand wieder komplett und somit bestens für alle strategischen Aufgaben und Herausforderungen aufgestellt, die vor uns liegen.“ so Tillmann Stenger, Vorsitzender des Kuratoriums der Lafim-Diakonie.

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Großartige Leistungen

Erstellt: 11.03.2021

Pflegefachkraft zieht vorübergehend im Marthaheim ein

Am 05.02.2021 erhielten wir, BewohnerInnen und  MitarbeiterInnen des ESZ Marthaheim, die 2. Impfung gegen COVID-19, organisiert und umgesetzt durch das außergewöhnliche Engagement des Amtsarztes der Stadt Frankfurt/Oder, Oliver Fahron. Nun sind wir erleichtert, zuversichtlich und sehr dankbar.

Begonnen hat das infektiöse Geschehen in unserem Haus am 06.12.2020. Trotz intensiver und disziplinierter Umsetzung aller Schutzmaßnahmen des Hygienekonzeptes erreichte die Infektionskurve am 21.12. 2020 mit 24 infizierten BewohnerInnen und 9 infizierten MitarbeiterInnen ihren Höhepunkt. Um die Versorgung aufrecht erhalten zu können, standen alle MitarbeiterInnen laut gesundheitsbehördlicher Anordnung in Pendelquarantäne.

Alle Teammitglieder aus allen Arbeitsbereichen, Pflege, Betreuung, Verwaltung, Haustechnik und Hauswirtschaft (Wi-Lafim) wuchsen in dieser herausfordernden Zeit über sich hinaus und vor allem  zusammen. Emotionen wie Ängste, Sorgen, Zweifel, Trauer, Unsicherheiten, Weinen und Lachen, Erschöpfung u.v.m. wurden geteilt und gemeinsam getragen. Das Anlegen der Schutzkleidung vor jedem „infiziertem“ Zimmer erforderte mehr Arbeitszeit, so dass Dienstzeiten angepasst werden mussten.

Nicole Hackbarth

Nicole Hackbarth

Nicole Hackbarth (Pflegefachkraft, Wohnbereichs- und Praxisanleiterin) fand immer wieder, gemeinsam mit allen Mitarbeitenden, Lösungen für eine 100%ige Dienstabsicherung. Der Einsatz aller war einfach großartig! Als ihr Mann, der auch Pflegefachkraft in unserer Einrichtung ist, einen positiven Corona-Nachweis hatte, zog sie umgehend am 15.12.2020 in ein freistehendes Bewohnerzimmer ein, um weiterarbeiten zu können.  Als am 24.12.2020 die Nachschichtfachkraft auch noch plötzlich ausfiel, übernahm sie selbstverständlich diese 2. Schicht, obwohl bereits ein langer Frühdienst hinter ihr lag. Auch BewohnerInnen und Angehörige waren tapfer und sprachen uns sogar Mut zu. Eine Bewohnerin sagte: “ Wir schaffen das, den Krieg haben wir auch überstanden.“

Unsere Patenkinder vom evangelischen Kindergarten “St. Georg“ grüßten uns regelmäßig mit wunderschönen farbenfrohen Zeichnungen, mit Sonnenschein und Blumen, greifbare  Zeichen der Zuversicht sowie der Zusammengehörigkeit in dieser schweren Zeit.

Joachim Müller, unser Regionalleiter, war für uns immer erreichbar, wann immer möglich vor Ort, hörte zu, hat uns ermutigt, gestärkt und beraten, brachte Schutzmaterialien, stärkte uns den Rücken.

Allen Beteiligten gilt mein größter Respekt, mein besonderer Dank.

Jetzt schauen wir gemeinsam nach vorn und freuen uns auf etwas mehr Normalität.

Ulrike Maack

Haus- und Pflegedienstleiterin ESZ Marthaheim

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Pflegefachleute

400 Stunden

Orientierungseinsatz – ambulant (bei den Menschen zuhause) oder stationär (in unseren Einrichtungen)

400 Stunden

Pflichteinsatz – stationäre Langzeitpflege an einem unserer Standorte

400 Stunden

Pflichteinsatz – ambulante Pflege in unseren ambulanten Stationen

120 Stunden

Pflichteinsatz – in der Pädiatrie bei einem unserer Kooperationspartner

400 Stunden 

Pflichteinsatz – im Krankenhaus bei einem unserer Kooperationspartner

 

Zwischenprüfung

120 Stunden 

Pflichteinsatz – in der Psychiatrie bei einem unserer Kooperationspartner

500 Stunden 

Vertiefungseinsatz – plus 160 Stunden zur freien Verteilung
(ambulant oder stationär) in unseren Einrichtungen

Abschluss der Ausbildung (Dauer in Vollzeit drei Jahre/ in Teilzeit bis zu fünf Jahre)

Pflegehelfer:in

Kaufmann:frau im Gesundheitswesen

Kaufmann:frau für Bürokommunikation

Berufsbegleitende Ausbildung staatlich anerkannte:r Erzieher:in

Hotelfachmann:frau​

Koch/Köchin

Pflegestudium mit integrierter Berufsausbildung

Studiengang: Case Management im Sozial- und Gesundheitswesen (Bachelor of Arts)