Johannes 20,29

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ heißt es im Johannesevangelium.
Jesus sagt dies zu Thomas, einem seiner Jünger, der sich nicht vorstellen kann, dass Jesus auferstanden ist, wie die anderen berichten.
Er möchte ihn sehen, ihn anfassen, er will es begreifen und verstehen.
Uns wäre es doch vielleicht genauso gegangen. Thomas durfte die Erfahrung machen, dass Jesus vor ihm stand. Für uns gilt auch heute: Jesus lebt, er hat den Tod überwunden, der Tod hat nicht das letzte Wort. Wir dürfen genau wie die Jünger damals uns darauf verlassen, dass Gott es gut mit uns meint, auch in Situationen die ausweglos scheinen. Um uns herum gibt es viel Leid, Krankheit, Hunger und Not und man könnte verzweifeln, wenn man die Nachrichten im Fernsehen und Radio hört. Und doch gibt es immer wieder Hoffnung und Menschen die sich berufen fühlen, dies zu ändern, weil ihr Glaube und die Gemeinschaft der Christinnen und Christen sie trägt.
Es gibt Wichtiges im Leben, das kann man nicht sehen und nicht anfassen, aber erfahren, glauben. Lassen Sie uns darauf vertrauen, dass es immer einen Neubeginn gibt. Wir haben Frieden mit Gott und den Menschen und lassen uns so in den Dienst zum Nächsten berufen, wie Jesus es uns vorgelebt hat.

Bei Lothar Zenetti kann man lesen, was wichtig ist und was man erfahren kann.
Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter.
Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer.
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen Alles in einem anderen Licht.

 

Gebet
HERR, wir danken dir, dass du da bist,
auch wenn wir dich nicht sehen und dass wir dir alle unsere Sorge anvertrauen dürfen.
Bleibe bei uns und führe uns auf einen guten Weg.

 

Wochenspruch:    Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1.Petrus 1,3)

Wochenpsalm:      Psalm 116 – EG 746

Wochenlied:           EG 108 – Mit Freuden zart

Download:               ANgeDACHT 2021-15

 

Möge eine gute Woche vor Ihnen liegen, bleiben Sie gesund und behütet.

Christiane Soyeaux
Stabsstelle Christliches Leben und Diakonie