Aktuelles

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Hier finden Sie Informationen und  Meldungen aus allen Bereichen unseres Unternehmens.

Frau hält Tablet in der Hand

Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Elektromobilität in der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter

Erstellt: 17.01.2022

Im zurückliegenden Jahr haben Mitarbeitenden der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter (LDMA) trotz der Pandemie-Belastungen weiter an wichtigen Themen gearbeitet, geplant, vor Ort umgesetzt. Zu den herkömmlichen Tourenfahrrädern wurden E-Bikes in den Dienst gestellt, eine nachhaltigere Dienstbekleidung angeschafft, die in einer regionalen Firma in der Niederlausitz gefertigt wird. Dies garantiert kurze Transportwege, gute Qualität und ordentliche Arbeitsbedingungen bei der Fertigung.
Ende November hat die Umstellung des Fuhrparks der Sozialstation Oranienburg mit den ersten zwei gelieferten Elektrofahrzeugen, nach einigen Lieferengpässen, richtig begonnen. Diese sind bereits voll im Einsatz. Die Mitarbeitenden sind sehr zufrieden mit der Ausstattung, dem Fahrkomfort und der Reichweite.
Nach Dienstschluss oder bei Bedarf auch zwischendurch kommen die Autos vor Ort an die eigens dafür geschaffenen Ladesäule, auf dem grundstückseigenen Parkplatz.
Jedoch ist das erst der Anfang. Der Fuhrpark der Sozialstation Oranienburg wird nach und nach mit Vertragsablauf der Benzin- und Dieselfahrzeuge sowie der Schaffung aller notwendigen Voraussetzungen (weiterer Ladepunkte), durch elektrobetriebene Fahrzeuge ersetzt. Oranienburg ist einer der ersten Standorte, wo Elektromobilität sicht- und erlebbar ist. Auch ein E-Bike ist hier bereits aktiv im Einsatz. Dabei soll es aber nicht bleiben.
Die LDMA plant sukzessiv den weiteren Ausbau der Ladekapazitäten und die komplette Umstellung der gesamten Fahrzeugflotte in den nächsten Jahren.
Bereits im Jahr 2022 sollen prioritär weitere Sozialstationen, gemäß den Planungen, aber auch Seniorenzentren mit der entsprechenden Infrastruktur ausgestattet werden, damit die weitere Ablösung der Verbrenner durch Elektrofahrzeuge zügig vorangeht.

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Vorsorgevollmacht

Erstellt: 04.01.2022

Ist eine Person, durch welche Umstände auch immer, nicht mehr entscheidungs- und ge­schäftsfähig, bestimmt das Betreuungs­gericht einen Betreuer, der als gesetzliche/r Vertreter:in fungiert. Durch eine rechtzeitig erstellte Vorsorge­voll­macht wird dieser Schritt jedoch über­­flüssig. Der/Die Vollmachtgeber:in bestimmt vorab selbst, wer seine Angelegenheiten im Ernst­fall regeln soll – ohne eine gerichtliche Bestellung und Kon­trolle. Diese Be­voll­mächtigung kann all­um­fassend sein oder aber einzelne Aufgaben betreffen. Es ist möglich, mehrere Personen in der Vollmacht zu erwähnen, die sich verschie­dene Aufgaben­bereiche auf­teilen. Da diese Bevoll­mächtigten dann eine weit­rei­chende Entscheidungs­befugnis haben, sollte ein uneinge­schränk­tes Vertrauen zu diesen Personen bestehen.

Mögliche Aufgaben des Bevollmächtigten

  • Gesundheitssorge/Pflegebedürftigkeit
    • u.a. Entscheidungen über mögliche medizinische Behandlungen, sowie Art und Weise der Pflege oder Untersuchungen, Einblick in Krankenunterlagen
  • Aufenthalt- und Wohnungsangelegenheiten
    • Regelung von Fragen zur Wohnung, Mietvertrag und zum Wohnort
  • Behörden
    • Vertretung gegenüber Ämtern/ Behörden
  • Vermögensvorsorge
    • Verwaltung von Vermögen, Vertretung in Bankangelegenheiten (Konten /Geldanlagen) - Regelung finanzieller Angelegenheiten
  • Post- und Fernmeldeverkehr
    • Postentgegennahme, öffnen und lesen, gilt auch für E-Mails
    • elektronische Kommunikationsformen (u.a. Verträge für Telefon, Internet)
  • Vertretung vor Gericht

Diese können teilweise oder vollständig mit einer Vollmacht über den Tod hinaus verfügt werden.

Keine Vorsorgevollmacht – Wer entscheidet für mich?
Wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt, bestimmt das Gericht einen gesetzlichen Betreuer. Dies kann unter Umständen auch ein/e Angehörige/r werden. Allerdings sind in dem Falle eine Reihe von Nachweisen an die Betreuungsbehörde zu leisten, die belegen, dass die betreuende Person ihrer Aufgabe gewachsen ist.
Auch verheiratete Paare brauchen eine Vorsorgevollmacht, wenn der/die Partner: in im Ernstfall ihre Vertretung übernehmen soll. Ehepartner werden nicht automatisch zu gesetzlichen Vertretern!

Unterschied von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung? Die optimale Absicherung erhalten Sie mit beiden Dokumenten. Die Vorsorgevollmacht gilt dabei als das wichtigere. Denn während die Patientenverfügung darüber Auskunft gibt, welche medizinische Behandlung gewünscht ist, wenn Sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind, bestimmt die Vorsorgevollmacht einen rechtlichen Vertreter. Diese Person darf ggf. auch über medizinische und pflegerische Behandlungen entscheiden.

 

Quelle: https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/vorsorgevollmacht#info; Zugriff am 15.11.21

 

 

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Videobotschaft zum Weihnachtsfest

Erstellt: 20.12.2021

Nur noch wenige Tage bleiben nun bis zum Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen. Vor dem Hintergrund haben die Mitglieder des Kuratoriums und der Unternehmensleitung der Lafim-Diakonie einen digitalen Weihnachtsgruß in Form eines Videos aufgenommen – sie danken damit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lafim-Diakonie für ihren großartigen Einsatz in diesem außergewöhnlichen Jahr.

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Neuerungen ab 2022 in der Pflegeversicherung

Erstellt: 13.12.2021

Ab 01.01.2022 treten für Pflegebedürftige Neuerungen in Kraft.

1. Pflegesachleistungen für die ambulante Pflege

Für Pflegebedürftige in den Pflegegraden 2-5, die einen ambulanten Dienst in Anspruch nehmen, erhöhen sich die Sachleistungen um 5 %.

Pflegegrad bis 31.12.2021

in €

ab 01.01.2022

in €

PG 2 689   724,00
PG 3 1.298 1.363,00
PG 4 1.612 1.693,00
PG 5 1.995 2.095,00

 

2. Entlastungsbetrag für alltagsunterstützende Angebote – Umwandlung von Sachleistungen

Die Höhe der Entlastungsleistungen bleibt unverändert, aber die Umwandlung von Sachleitungen in Entlastungsleitungen wird einfacher. Entlastungsleitungen erhalten alle Pflegebedürftigen in den Pflegegraden 1-5, wenn Sie in ihrer Häuslichkeit leben, d. h. sie können auch einen ambulanten Dienst oder die Tages- oder Nachtpflege in Anspruch nehmen.

Pflegegrad Höhe des Entlastungsbeitrages
PG 1 125,00
PG 2 125,00
PG 3 125,00
PG 4 125,00
PG 5 125,00

Die nicht in Anspruch genommenen Sachleistungen der ambulanten Pflege können in Entlastungsleistungen umgewandelt werden, ein Antrag entfällt, der bisher notwendig war. Die Erstattung der Kosten erfolgt mit den Belegen/ Rechnungen, die die Inanspruchnahme der Angebote zur Unterstützung im Alltag belegen.

 

 3. Kurzzeit- / Verhinderungspflege

Der Leitungsbetrag für die Kurzzeitpflege wird ab 01.01.2022 von um 10 % von 1.612 auf 1.774 € erhöht. Eine stundenweise Verhinderungspflege kann z.B. der ambulante Dienst, die Tagespflege oder die vollstationäre Pflegeeinrichtung erbringen. Die Kurzzeitpflege erbringt eine Kurzzeitpflegeeinrichtung oder vollstationäre Pflegeeinrichtungen.
Die Leistungen der Kurzzeitpflege können mit den Leistungen der Verhinderungspflege kombiniert werden. Werden die Leitungen der Verhinderungspflege nicht aufgebraucht, können insgesamt 3.386 € für die Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden.

 

4. Übergangspflege im Krankenhaus (Krankenversicherung)

Die Übergangspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt die Versorgung nicht sichergestellt werden kann.
Dann können Betroffene in dem Krankenhaus, in dem sie ihre Behandlung erhalten haben, für bis zu zehn Tage eine Übergangspflege in Anspruch nehmen. Der Anspruch auf Übergangspflege im Krankenhaus besteht für längstens zehn Tage je Krankenhausbehandlung. Vorausgesetzt Kurzzeit-/, Verhinderungs-/ oder Tagespflege sind nicht oder erst später verfügbar.

 

5. Stationäre Pflege

Pflegebedürftige, die den Pflegegraden 2-5 und in einer stationären Pflegeeinrichtung betreut und gepflegt werden, werden finanziell stufenweise ab 01.01.2022 entlastet. Sie erhalten einen Leistungszuschlag für den Eigenanteil für pflegebedingte Aufwendungen:

Zeitraum Leistungszuschlag
1.       Jahr – ab Beginn der vollstationären Pflege         5%
2.      Jahr - nach 12 Monaten in der vollständigen Pflege       25%
3.      Jahr - nach 24 Monaten in der vollstationären Pflege       45%
4.      Jahr - nach 36 Monaten in der  vollstationären Pflege       70%

 

Wenn Sie Fragen dazu haben oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gern an unsere Ansprechpartner:innen unserer Seniorenzentren, Tagespflegen, ambulanten Dienste sowie alltagsunterstützenden Angebote in ihrer Nähe.

https://lafim.de/standorte/

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Nico Vogel zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Erstellt: 03.12.2021

Am 3. Dezember 2021 findet der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung statt. Dieser jährliche weltweite Tag wurde 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Damit soll in Öffentlichkeit, Politik und Gesellschaft immer wieder darauf hingewiesen werden, dass menschliche Würde, persönliche Rechte sowie Wohlergehen für jeden Menschen gelten.

Nico Vogel, Geschäftsführer der Fliedners Lafim-Diakonie, schreibt dazu:

Wer schon einmal einen Beitrag, ähnlich wie diesen schreiben durfte, der kennt das: schon Wochen vor dem eigentlichen Schreiben grübelt man über den Inhalt nach.

Da ich täglich in unseren Einrichtungen Menschen mit und ohne Behinderung treffe, die mit Fleiß, Wissen und Können ihrer Beschäftigung nachgehen, habe ich mir die Frage gestellt, was unterscheidet mich von unseren Beschäftigten und Bewohnern mit einem Handicap.

Was unterscheidet einen Menschen mit Beeinträchtigung, von einem Menschen ohne Beeinträchtigung? Und wer von uns hat keine Beeinträchtigungen?

Ich kann weder gut singen noch tanzen, ich höre schon mal schwer und benötige demnächst schon wieder eine stärkere Brille.

Im Sportunterricht war ich nie eine Leuchte und meine Fähigkeit zum Malen hat meine Zeichenlehrerin oft in den Wahnsinn getrieben.

Mein enges Umfeld weiß, dass ich ungeduldig bin und auch mal ganz schön aufbrausen kann.

Bin ich nicht auch beeinträchtigt, da ich in so vielen Dingen nicht dem Ideal entspreche? Wer bestimmt, ab wann die Summe des Könnens ausreichend ist und ab wann eben nicht mehr?

Jeder Mensch kann bestimmte Sachen nicht, und doch kann er dafür andere Dinge gut!

Wenn wir begreifen, dass diese Vielfalt der unterschiedlichen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen unsere Welt erst bunt und lebendig werden lässt, dann erkennen wir, wie wichtig ein uneingeschränktes Zusammenleben für uns alle ist.

Wir nennen es gerne Inklusion, in Wirklichkeit ist es nur die Reflexion der Vielfalt und die Akzeptanz dem anderen gegenüber.

Lassen Sie uns auch zukünftig tagtäglich für ein Miteinander streiten und eine offene Gesellschaft für alle Menschen gestalten. Setzen Sie sich mit uns gemeinsam für ein gleichberechtigtes Miteinander ein und erleben die Bereicherung einer inklusiven Gesellschaft, in der die Teilhabe aller Menschen selbstverständlich ist.

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Absage des Festgottesdienstes am 9. Dezember

Erstellt: 01.12.2021

Vor dem Hintergrund nach wie vor steigender Inzidenzzahlen haben Kuratorium und Vorstand gemeinsam beschlossen, den für den 9. Dezember geplanten Gottesdienst und Empfang zur Einführung von Pfarrer Matthias Welsch abzusagen.
Die Einführung wird auf einen späteren Zeitpunkt im Sommer des nächsten Jahres verschoben, an dem uns das gemeinsame Feiern dann hoffentlich wieder möglich sein wird:
Die Einführung von Pfarrer Matthias Welsch in sein Amt als Vorstand Personal und Diakonie wird anlässlich des Jahresempfangs der Lafim-Diakonie, am 05. Juli 2022 mit einem Festgottesdienst begangen.

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Fliedners bringt zum 10. Mal einen Beschäftigten auf den ersten Arbeitsmarkt

Erstellt: 19.11.2021

Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH ist es zum 01. November gelungen, zum 10. Mal einen Menschen mit Behinderung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu bringen, und zwar basierend auf einer Kooperation in Rathenow.

Der Weg von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist oft lang und beschwerlich. Fliedners hilft ihnen, ihre Interessen und Stärken herauszufinden. Auf der Grundlage werden Praktika bei passenden Kooperationspartnern vereinbart. Während des Praktikums erhält die Person bedarfsgerechte Unterstützung. Der Fokus liegt dabei auf praktischen Tätigkeiten sowie dem Finden der eigenen Rolle im neuen Team. Während des Praktikums unterstützt Fliedners die Antragstellung zum Budget für Arbeit. Dies dauert je nach Landkreis zwischen zwei und sechs Monaten. Nach der Bewilligung führt Fliedners die intensive Unterstützung fort, kann sie aber je nach Bedarf schrittweise reduzieren. So wird ein inklusives Arbeiten vorbereitet und ermöglicht.

Das Budget für Arbeit ist ein sehr gutes Inklusionsinstrument (BTHG §61), das Menschen mit Behinderungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bringt. Fliedners hat dafür eine Beratungsstelle im Osthavelland mithilfe einer Förderung der Aktion Mensch im Jahr 2017 eingerichtet.

Dazu wurde und wird weiterhin ein kompetentes Netzwerk von Betrieben, Einrichtungen und Diensten sowie Politik und Sozialraum sowie den Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten der Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt angeboten. Die Beratungsstelle bietet Beratung zu Beschäftigungs- und Bildungsangeboten sowie zu dem Übergang von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt an. Sie unterstützt und begleitet Teilnehmer bei der Bürokratie, begleitet Praktika und die inklusive Tätigkeit im Betrieb. Das gilt sowohl für die Teilnehmer auf der Suche nach Arbeit als auch für Betriebe, die Kooperationspartner werden wollen.

Die Beratungsstelle betreut außerdem derzeit zwei Personen auf Außenarbeitsplätzen und drei Praktikanten. Weitere Interessenten können aufgrund von Zeitkapazitäten derzeit nicht bedient werden und kommen auf eine Warteliste.

Das Budget für Arbeit ist besonders für Personen interessant, die den Berufsbildungsbereich in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) absolvieren. Die beruflichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten werden von den aktuellen Teilnehmern hoch geschätzt. (Der Zugang zum Budget für Arbeit ist allerdings auch für Personen möglich, die einen Ausbildungsabschluss haben. Generell ist der Zugang zum Budget für Arbeit allen Personen mit einer dauerhaften Erwerbsminderung möglich.)

Der Landkreis Havelland gilt im Land Brandenburg als Vorreiter bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderungen auf den ersten Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen und Erfolgsgeschichten auf Falkensee - Betriebliche Inklusion Havelland für Betriebe - Lafim Diakonie Lafim Diakonie

Gebäudeeingang Betriebliche Inklusion in Falkensee

Beratungsstelle Betriebliche Inklusion Havelland

Falko Fohrholz arbeitet im Fahrdienst des DRK durch die Betriebliche Inklusion

Falko Fohrholz arbeitet im Fahrdienst des DRK durch die Betriebliche Inklusion

Tobias Witte arbeitet im Fahrradladen durch die Betriebliche Inklusion

Tobias Witte arbeitet im Fahrradladen durch die Betriebliche Inklusion

Fliedners Beratungsstelle Betriebliche Inklusion

Paul Knobba
Straße der Einheit 127a
14612 Falkensee

Tel. 03322 42 60 49-0
Mobil: 0170 9 38 79 41
pknobba@lafim.de

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Wir sind das zweite Jahr in Folge CO2-neutral!

Erstellt: 08.11.2021

Noch bis zum 12.11. läuft die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Glasgow. Wir hoffen, dass die Staatengemeinschaft in dieser Zeit wieder auf den 1,5° Ziel Pfad von Paris zurückfindet.
Die Lafim-Diakonie ist auf diesem Pfad schon ein paar Schritte gelaufen. Wir haben auch in diesem Jahr unsere Emissionen von 9930 Tonnen CO2-Äquivalenten aus dem Energieverbrauch, dem Fuhrpark und der Verpflegung der uns anvertrauten Menschen über Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Damit sind wir bereits das zweite Jahr in Folge CO2-neutraler Anbieter diakonischer Leistungen im Land Brandenburg. Unserem Wissen nach auch der einzige. Wir wollen aber auf keinen Fall mit dem Finger auf Andere zeigen, sondern deutlich machen, dass es besonders auf die Selbstverantwortung von Unternehmen ankommt, auch wenn Klimaschutz nicht zum „Kerngeschäft“ gehört. Mut machen hier auch die Leitlinien für Nachhaltigkeit, die erst kürzlich von der Diakonie Deutschland veröffentlicht wurden. Sie fordern u.a. Klimaneutralität bis 2035.

Angesichts der enormen Herausforderungen müssen wir möglichst effizient das Klima und unsere Mitwelt schützen. Wir haben uns deshalb für Projekte in Indien und Malawi entschieden, die neben dem Klima zusätzlich Armutsbekämpfung und Gesundheitsförderung im Blick haben. Mit einer Kompensationssumme von über 160.000,-€ unterstützen wir hochwertige Projekte der Kompensationsanbieter Klima-Kollekte und Climate Partner. Diese sind zusammen mit uns, und bereits 1000 weiteren Unternehmen, Mitglieder der Alliance für Klima und Entwicklung. Einem Netzwerk, welches verantwortlich agierende Unternehmen, Kompensationsanbieter und Politik zusammenbringt.
Unser vordringliches Ziel bleibt die schrittweise Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen vor Ort in unseren 120 Einrichtungen in Brandenburg. Bereits um 27% konnten wir diese seit 2017 reduzieren. Die niedrig hängenden Früchte, wie energiesparende Beleuchtung und Ökostromverträge, sind bald abgeerntet. Wir sind motiviert auch dicke Bretter zu bohren und hoffen auf verbesserte Rahmenbedingungen durch die neue Bundesregierung, welche uns dabei unterstützen unsere Vision einer CO2-neutrale Lafim-Diakonie bis 2035 zu erreichen.

FairClimate 2008
Fotografie aangeleverd door "Onze Wereld"
Foto Klima-Kollekte: Biogasanlage in Indien

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Angebotserweiterung in der Lausitz: Tagespflege in Forst eröffnet

Erstellt: 11.10.2021

Am 07.10.2021 wurde nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten die Tagespflege Forst mit einem feierlichen Gottesdienst, gehalten vom Vorstand für Personal und Theologie, Herrn Matthias Welsch, eingeweiht und in Betrieb genommen.

Herr Michael Robisch, Geschäftsführer der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter, begrüßte zuvor Gäste, Bewohner und Mitarbeitende. Der Tradition folgend wurde nach der Segnung der Arbeit und der Räume das neue Team der Tagespflege begrüßt: Verena Kunze (PFK), Danila Auerbeck (PDL), Yvonne Callsen (PK) (v. li. im Bild)

Pandemiebedingt fand die Einweihung im kleineren Kreis statt, um den geltenden Hygienevorschriften und dem Abstandsgebot gerecht zu werden. Dennoch war es eine runde und gelungene Eröffnungsfeier unseres neuen Angebotes, am Standort unseres Seniorenzentrums Friedenshaus.
Der Einladung gefolgt waren auch die Bürgermeisterin der Stadt Forst, Frau Simone Taubenek, sowie Gemeindepfarrer Simon Klaas, die jeweils ein Grußwort sprachen. Die Bürgermeisterin begrüßte die Angebotserweiterung der 12 Tagespflegeplätze und die damit erweiterte Wahlmöglichkeit der Kunden, um dem stetig steigenden Bedarf der Stadt und den umliegenden Gemeinden nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft gerecht zu werden.

Gedankt wurde auch allen beteiligten Firmen von Frau Kerstin Peppernick, der Einrichtungsleitung. Sie berichtete, dass die Koordination der Gewerke, die z.T. auf Zuruf funktionieren musste, immer wieder Fertigkeiten und Flexibilität unter Beweis gestellt haben. Aber auch ohne das Zutun und den engagierten Einsatz unserer Mitarbeitenden vor Ort, wäre das Erreichte und der Einweihungstag nicht möglich gewesen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten konnten sich die Gäste davon überzeugen.

 

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„Brückentag“ in der Stadt Forst

Erstellt: 24.09.2021

Am 19.09.2021 wurde im Rahmen des Monats der Diakonie 2021 unter dem Motto Brücken bauen der Brückentag in Forst mit einem Festgottesdienst eröffnet.
Die Predigt wurde von Frau Ursula Schoen, Direktorin des DWBO, gehalten.
Nach dem Gottesdienst hatten alle Besucher, Interessierte und Passanten die Möglichkeit, am Fest teilzunehmen.

Diakonische Träger der Region präsentierten ihre Angebote und standen für Fragen zur Verfügung.

Auch die Lafim-Diakonie war durch das Evangelische Seniorenzentrum Friedenshaus mit einem Stand und vielen Angeboten vertreten. Die Mitarbeitenden der Wi-Lafim bereiteten eigens dafür ein Catering, welches so mache Leckerei bereithielt. Darüber hinaus wurden an unserem Stand auch Produkte der Fliedners Lafim-Diakonie angeboten. Das sehr umfangreiche Angebot fand viel Zuspruch unter den Ausstellern und Anerkennung bei den Gästen.

Es war ein gelungenes Fest, das zur Verständigung beigetragen hat und viele kleine Brücken gebaut hat.

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Vom Beschäftigten in der WfbM zum sozialversicherungspflichtigen Angestellten

Erstellt: 23.07.2021
Sven Hudi ist 41 Jahre alt und seit dem 01.06.2006 bei Fliedners in Nauen beschäftigt. Er war durch einen schweren Unfall aus seinem gewohnten Leben gerissen worden und kämpfte sich mit viel Unterstützung, auch durch Fliedners Beratungsstelle Betriebliche Inklusion, zurück. Aufgrund der Schäden, die der Unfall verursachte, war es zunächst nicht möglich, ihn wieder in den 1. Arbeitsmarkt einzugliedern. Er arbeitete in der Gruppe der Garten- und Landschaftspflege in Nauen.
Im Laufe der Zeit und mit der gebotenen Struktur einer WfbM konnte Herr Hudi dann viele Fähigkeiten zurückerlangen und entwickelte sich zu einem sehr zuverlässigen und leistungsstarken Beschäftigten.
Durch das Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) eröffneten sich neue Möglichkeiten der Inklusion für ihn. Durch das Budget für Arbeit konnte Herr Hudi in Zusammenarbeit mit der Betrieblichen Inklusion, in Person von Paul Knobba, den Schritt auf den 1. Arbeitsmarkt gehen.
Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH ist selbst das glückliche Unternehmen, das Sven Hudi seit dem 01.07.2021 in den Reihen ihrer Mitarbeiter begrüßen darf. Herr Hudi sagte auf die Nachricht, dass alles soweit sei: „Für mich geht ein Traum in Erfüllung!“
Herr Hudi ist nun Mitglied des Teams der Abteilung Nauen und Mitarbeiter von Uwe Dossin, Standortleiter. Die Kollegen freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Aufgrund seiner Fähigkeiten ist er weiterhin in der Garten- und Landschaftspflege tätig.
So wird Inklusion aktiv gelebt und umgesetzt.

Von links: Paul Knobba, Sven Hudi, Uwe Dossin

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Lafim-Diakonie eröffnet Corona-Testzentrum in Angermünde

Erstellt: 23.06.2021

Am 18.06.2021 nahm das Corona-Testzentrum den Betrieb auf.
Ab sofort erhalten Sie in der Sozialstation Angermünde, Klosterstraße 5, einen kostenlosen und fachgerechten Antigen-Schnelltest mit Bescheinigung.
Das Testzentrum ist Montag bis Donnerstag von 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr und am Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

 

Das zusätzliche Angebot der Sozialstation, soll den Bürgern der Stadt Angermünde eine zentral gelegene Anlaufstelle bieten, um einen tagaktuellen Nachweis zu erhalten.

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Familiencafé in Brandenburg an der Havel eingerichtet

Erstellt: 04.06.2021

In der Kita in der Kammgarnspinnerei (Brandenburg an der Havel) gibt es ein neues Angebot für Familien, deren Kinder in die Kita gehen. Viermal in diesem Jahr findet ein Familiencafé statt.

Die räumliche, soziale und kulturelle Struktur der Kitabesucher ist sehr vielfältig, und das Bedürfnis nach Begegnung und zum Austausch ist groß. Nun wurde Raum und Zeit geschaffen, wo Eltern ihre Kinder in einer sicheren Umgebung, eventuell mit Spielkameraden, spielen lassen können, während sie selbst zwanglose Gespräche führen und andere Eltern kennenlernen können (die Aufsichtspflicht für die Kinder wird durch die Eltern gewährleistet).

Unter Begleitung einer zertifizierten Fachkraft (Elternbegleiterin) als Ansprech- und oder Dialogpartnerin soll auch die Erziehungskompetenz der Eltern gestärkt werden. Vor allem der Dialog über ähnliche Probleme und der Austausch über Lösungsstrategien können Hilfestellung für die Eltern darstellen und als entlastend empfunden werden.

Faltblatt zum Herunterladen

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Abenteuer Pflege: Die Lafim-Diakonie auf der Digitalen Ausbildungsmesse Teltow

Erstellt: 05.05.2021

Besuchen Sie uns am 7. und 8. Mai von 10-15 Uhr an unserem digitalen Messestand bei der Ausbildungsmesse Teltow.

 

Schüler, Lehrer und interessierte Eltern können sich bei unseren Ausbilderinnen und Auszubildenden aus erster Hand über den Pflegeberuf informieren, hinter die Kulissen schauen und mit etwas Glück bei unserem Quiz zur Lafim-Diakonie ein Überraschungspaket gewinnen.

Mehr Infos an unserem Messestand und in unserer Unternehmenspräsentation am 8. Mai um 11:30 Uhr.

Hier gehts  direkt zur Messe - viel Spaß:
Berufswahl Berlin-Brandenburg – Ausbildungsmesse Teltow (ausbildungsmesse-teltow.de)

 

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Evangelisches Seniorenzentrum Siegfried Ringhandt im rbb-Fernsehen

Erstellt: 29.04.2021

In dem kurzen Beitrag berichtete Brandenburg aktuell am 28.04. über die aktuell gelockerten Corona-Regeln in der Einrichtung und die Hintergründe, die das möglich machen.
Auch einige Bewohner sowie die Leiterin Frau Astrid Krüger kamen dabei zu Wort.

Noch bis zum 5. Mai kann das Video über die Mediathek der ARD angeguckt werden:
Brandenburg aktuell: Corona-Regeln im Frankfurter Pflegeheim gelockert | ARD-Mediathek (ardmediathek.de)

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Grundsteinlegung auf dem Lindenhof

Erstellt: 23.04.2021
Testauszug Grundsteinlegung

Roskow / Lünow (Potsdam-Mittelmark)

Auf dem Lindenhof fand die Grundsteinlegung für einen Ersatzneubau mit 10 Plätzen statt. Die Arbeiten gingen gut voran, „wir sind gut im Zeitplan,“ sagt Frank Basler, der verantwortliche Bauingenieur. Das Richtfest könne voraussichtlich im Juni stattfinden.

Am 23. März fand die Grundsteinlegung in Anwesenheit des Wohnbeirats, des Geschäftsbereichsleiters Nico Vogel, der Bereichsleiterin Wohnen Peggy Bohm und des Bauingenieurs Frank Basler statt. Frau Bohm sprach Segensworte, dann legten die Mitglieder des Wohnbeirats symbolische Gegenstände in die Schatulle, die im Grundstein eingeschlossen wurden.

Der Einzug von neun Bewohnern könne im Februar 2022 stattfinden, sagte Frau Bohm. Mit der Schaffung dieser Wohnplätze wird auch auf dem Lindenhof einem höheren Standard eines selbstbestimmten Lebens und moderner Wohnkultur entsprochen.

Nico Vogel (Geschäftsbereichsleiter Fliedners) und Peggy Bohm (Bereichsleitung Wohnen Fliedners) füllen die Schatulle des Grundsteins.Mitglieder des Wohnbeirats LindenhofDie BaustelleVon links: Peggy Bohm, Frank Basler, Nico Vogel
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Das rbb-Fernsehen zu Besuch in Luckau

Erstellt: 19.04.2021

Das rbb-Fernsehen hat in seinem Magazin zibb am 16. April ein kurzes Portrait über einen Bundeswehrsoldaten, der im Rahmen der Bundeswehr-Hilfe in einer Pflegeeinrichtung eingesetzt war, gezeigt.
Die Aufnahmen haben in der vergangenen Woche im Evangelischen Seniorenzentrum An der Berste in Luckau stattgefunden und der Beitrag kann über die ARD-Mediathek noch bis Freitag online angeguckt werden: https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20210416_1827/bundeswehr-hilfe-im-kampf-gegen-pandemie-endet.html

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Neuer Wohnstandort in Potsdam-Mittelmark

Erstellt: 15.04.2021

Zum 01. März 2021 hat Fliedners einen neuen Standort eröffnet: eine ambulant betreute Wohngemeinschaft im ehemaligen Pfarrhaus Schwanebeck bei Bad Belzig. Fünf Bewohner sind dort eingezogen.Die Bewohner des ehemaligen Pfarrhauses in Schwanebeck

Durch kooperative Vernetzung zwischen Fliedners, der evangelischen Kirchengemeinde und der Diakonie konnte der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Behinderungen im Herbst sofort platziert werden, als die Kirchengemeinde eine Verwendung für das Pfarrhaus in Schwanebeck suchte.

Herrn Rettig, Nachbar in Schwanebeck und Mitglied des Gemeindekirchenrats, war die Instandsetzung und Nutzbarmachung des ehemaligen Pfarrhauses schon lange ein großes Anliegen. Seitdem es 2016 leerstand, hat er die Baumaßnahmen aus der Nähe vorangetrieben und freut sich, dass es nun wieder bewohnt ist. Er sagt, „Wir sind im Gemeindekirchenrat der Meinung, den richtigen Mieter gefunden zu haben und hoffen, dass das auch lange geht.“

Dorothea Sitzler-Osing, Pfarrerin der Gemeinde Lütte (zu der auch Schwanebeck gehört) und Mitglied des Kuratoriums der Lafim-Diakonie, schenkte den neuen Nachbarn Brot, Salz, Kuchen und eine Bibel, um an die Geschichte des Hauses zu erinnern, und versicherte ihnen, „Die Kirchengemeinde wünscht Ihnen als neuen Bewohnern des Pfarrhauses Schwanebeck Gottes Segen und ist Ihnen sehr verbunden. Wann immer Sie eine Pfarrerin brauchen, können Sie sich melden.“

Die Bewohner haben vorher in zwei Zweier-WGs und einer Einzelwohnung gewohnt. Der Bedarf an Wohnraum und an Selbständigkeit im Wohnen wurde unter anderem in Fliedners Werkstatt angezeigt. Durch den Einzug in Schwanebeck wurden wiederum Wohnplätze im Ambulant Betreuten Wohnen in Bad Belzig frei.

Pfarrerin Sitzler-Osing segnet die Bewohner und schenkt ihnen eine Bibel in einfacher Sprache. Pfarrerin Sitzler-Osing segnet das Haus im Beisein von Herrn Meißner, Teamleiter des Ambulant Betreuten Wohnen Potsdam-Mittelmark
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Ostergruß der Unternehmensleitung

Erstellt: 01.04.2021

Mit einer Videobotschaft danken Vorstand und Unternehmensleitung der Lafim-Diakonie allen Mitarbeitenden und versenden einen Ostersegen.

 

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Matthias Welsch wird neuer Theologischer Vorstand

Erstellt: 15.03.2021

Das Kuratorium des Landesausschusses für Innere Mission a.V. hat Pfarrer Matthias Welsch in das Amt des Theologischen Vorstands berufen.
Ab 1. Juni 2021 wird er zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden, Tilman Henke, die Lafim-Diakonie führen und tritt somit die Nachfolge von Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau an. Seine zukünftigen Tätigkeitsschwerpunkte werden in den Bereichen Personal und Diakonie liegen.

Seit 2019 hat der Theologe das Amt des stellvertretenden Dekans im Evangelischen Dekanat Wiesbaden inne, unter anderem mit der Verantwortung für 33 Kindertagesstätten.

Der 56-jährige gebürtige Berliner hat in Frankfurt, Göttingen und Heidelberg Theologie studiert. Nach absolviertem Vikariat hat er während seiner Zeit als Gemeindepfarrer ein Aufbaustudium zum Kommunikationswirt absolviert. Nachdem er etwa 17 Jahren in verschiedenen Gemeinden tätig war, ist Welsch zum ersten Mal in die Diakonie gewechselt. Von 2010 bis 2018 war er als Theologischer Vorstand des Frankfurter Diakonissenhauses für ein diakonisches Unternehmen verantwortlich, das zu den Mitbegründern des großen evangelischen Krankenhaus- und Altenhilfekonzerns Agaplesion gehört. Dort war er über mehrere Jahre ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Matthias Welsch einen zweiten Vorstand gewinnen konnten, der vielfältige Erfahrungen und eine große Expertise in der diakonischen Arbeit in sein neues Amt mitbringt. Seine Berufung trägt zur Weiterentwicklung der diakonischen Positionierung der Lafim-Diakonie bei. Gleichzeitig ist der Vorstand wieder komplett und somit bestens für alle strategischen Aufgaben und Herausforderungen aufgestellt, die vor uns liegen.“ so Tillmann Stenger, Vorsitzender des Kuratoriums der Lafim-Diakonie.

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Großartige Leistungen

Erstellt: 11.03.2021

Pflegefachkraft zieht vorübergehend im Marthaheim ein

Am 05.02.2021 erhielten wir, BewohnerInnen und  MitarbeiterInnen des ESZ Marthaheim, die 2. Impfung gegen COVID-19, organisiert und umgesetzt durch das außergewöhnliche Engagement des Amtsarztes der Stadt Frankfurt/Oder, Oliver Fahron. Nun sind wir erleichtert, zuversichtlich und sehr dankbar.

Begonnen hat das infektiöse Geschehen in unserem Haus am 06.12.2020. Trotz intensiver und disziplinierter Umsetzung aller Schutzmaßnahmen des Hygienekonzeptes erreichte die Infektionskurve am 21.12. 2020 mit 24 infizierten BewohnerInnen und 9 infizierten MitarbeiterInnen ihren Höhepunkt. Um die Versorgung aufrecht erhalten zu können, standen alle MitarbeiterInnen laut gesundheitsbehördlicher Anordnung in Pendelquarantäne.

Alle Teammitglieder aus allen Arbeitsbereichen, Pflege, Betreuung, Verwaltung, Haustechnik und Hauswirtschaft (Wi-Lafim) wuchsen in dieser herausfordernden Zeit über sich hinaus und vor allem  zusammen. Emotionen wie Ängste, Sorgen, Zweifel, Trauer, Unsicherheiten, Weinen und Lachen, Erschöpfung u.v.m. wurden geteilt und gemeinsam getragen. Das Anlegen der Schutzkleidung vor jedem „infiziertem“ Zimmer erforderte mehr Arbeitszeit, so dass Dienstzeiten angepasst werden mussten.

Nicole Hackbarth

Nicole Hackbarth

Nicole Hackbarth (Pflegefachkraft, Wohnbereichs- und Praxisanleiterin) fand immer wieder, gemeinsam mit allen Mitarbeitenden, Lösungen für eine 100%ige Dienstabsicherung. Der Einsatz aller war einfach großartig! Als ihr Mann, der auch Pflegefachkraft in unserer Einrichtung ist, einen positiven Corona-Nachweis hatte, zog sie umgehend am 15.12.2020 in ein freistehendes Bewohnerzimmer ein, um weiterarbeiten zu können.  Als am 24.12.2020 die Nachschichtfachkraft auch noch plötzlich ausfiel, übernahm sie selbstverständlich diese 2. Schicht, obwohl bereits ein langer Frühdienst hinter ihr lag. Auch BewohnerInnen und Angehörige waren tapfer und sprachen uns sogar Mut zu. Eine Bewohnerin sagte: “ Wir schaffen das, den Krieg haben wir auch überstanden.“

Unsere Patenkinder vom evangelischen Kindergarten “St. Georg“ grüßten uns regelmäßig mit wunderschönen farbenfrohen Zeichnungen, mit Sonnenschein und Blumen, greifbare  Zeichen der Zuversicht sowie der Zusammengehörigkeit in dieser schweren Zeit.

Joachim Müller, unser Regionalleiter, war für uns immer erreichbar, wann immer möglich vor Ort, hörte zu, hat uns ermutigt, gestärkt und beraten, brachte Schutzmaterialien, stärkte uns den Rücken.

Allen Beteiligten gilt mein größter Respekt, mein besonderer Dank.

Jetzt schauen wir gemeinsam nach vorn und freuen uns auf etwas mehr Normalität.

Ulrike Maack

Haus- und Pflegedienstleiterin ESZ Marthaheim

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