Aktuelles

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Hier finden Sie Informationen und  Meldungen aus allen Bereichen unseres Unternehmens.

Frau hält Tablet in der Hand

„Aktion Gewaltfrei Pflegen“

Erstellt: 25.11.2022

Diese Thematik ist so alt, wie die Pflege selbst.
Ob im privaten oder professionellen Bereich kann es zu Überforderungen kommen. Die Gründe sind vielschichtig und nur wenn wir darüber offen sprechen, kann sich etwas verändern.
Es gibt zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote, um Situationen verschiedenster Art frühzeitig entgegen zu wirken. Jedoch sind diese häufig nicht bekannt oder werden aus Scham gemieden. Das wollen wir ändern.
Darum unterstützt die Lafim-Diakonie für Menschen im Alter nicht nur die Aktion des AOK- Bundesverbandes, sondern ist aktives Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Gewalt in der Pflege“.

Mehr Informationen zur Arbeitsgemeinschaft finden Sie in der eigens dafür verfassten Presseinformation

oder

 

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Bundestagsabgeordnete Sonja Eichwede besucht Fliedners in Schmerzke

Erstellt: 16.11.2022

„Die Bedeutung der hier geleisteten Arbeit ist kaum in Worte zu fassen. Die Fliedners Lafim-Diakonie in Brandenburg an der Havel leisten einen essentiellen Beitrag zur Bildungsarbeit in der Region.“, unterstreicht die örtliche Bundestagsabgeordnete Sonja Eichwede.
Diese besuchte an diesem Montag die Werkstatt der Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH in Brandenburg an der Havel. Dort wird ein wichtiger Schritt in Richtung Inklusion gegangen. Die Einrichtung ermöglicht behinderten Menschen eine aktive Teilhabe am Arbeitsleben. Darüber hinaus bietet sie Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Während einer Führung über das Gelände durch Regionalleiterin Kathrin Mauroschat erhielt die Bundestagsabgeordnete interessante Einblicke in die Arbeitsweise der unterschiedlichen Produktionsstätten.
„Hier erfahren viele Menschen die Anerkennung, die ihnen gebührt. Sie qualifizieren sich für den Arbeitsmarkt und leisten ihren wertvollen Beitrag. Danke! Gleichzeitig müssen wir in der Politik weiter dran arbeiten, dass unsere Gesellschaft inklusiver wird, Barrieren abgebaut werden und behinderte Menschen auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bessere Chancen erhalten und gefördert werden. Unsere Vielfalt, unsere Toleranz und unsere Anerkennung der individuellen Stärken Einzelner macht uns als Gesellschaft stark“, so Sonja Eichwede.

MdB Sonja Eichwede in Schmerzke

Mitarbeiter in der Metallwerkstatt und MdB Sonja Eichwede in Schmerzke

Matthias Welsch, MdB Sonja Eichwede, Kathrin Mauroschat

Matthias Welsch, MdB Sonja Eichwede, Kathrin Mauroschat

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Wir trauern um Nico Vogel

Erstellt: 01.11.2022

Wir sind tief berührt von der traurigen Nachricht, dass Nico Vogel, Geschäftsführer der Fliedners Lafim-Diakonie und der Wi-Lafim, im Oktober verstorben ist. Wir trauern um einen liebevollen und engagierten Menschen, der uns sehr nahe war und viel für das gesamte Unternehmen, besonders aber für die Fliedners Lafim-Diakonie geleistet hat.

Er kämpfte mit Würde und Humor gegen seine schwere Krankheit an und war fest entschlossen, seine Zeit unter uns auszudehnen und seinen Dienst wieder aufzunehmen. Die enorme Kraft dafür zog er aus dem Inhalt unserer Arbeit und seiner Freude an Begegnungen mit den Menschen bei Fliedners.

Die Beschäftigten und Bewohner zu stärken, die Familien und Kinder zu unterstützen, die Mitarbeiterzufriedenheit, und den wirtschaftlichen Erfolg gemeinsam voranzubringen, war ihm immer eine Herzensangelegenheit.

Trotz gesundheitlicher Einschränkungen war es ihm wichtig, unsere Dienstgemeinschaft so lange wie möglich als Geschäftsführer zu unterstützen. Das tat er mit seiner großen Erfahrung und Freund der Diakonie bis in die letzten Tage hinein.

Er ist nach kurzer Zeit im Krankenhaus daheim im Kreise seiner Familie verstorben.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie - unsere Gedanken und Gebete sind bei ihnen und allen, die ihm nahestanden.

Nico Vogel

Du bist Anfang und Ende, großer Gott. Solange es Menschen gibt, kommen sie von DIR, und DU bist ihr Ziel. Du rufst „Komm wieder, Menschkind.“

(Psalm 90,2.3)

 

Das Kuratorium, der Vorstand, die Geschäftsführungen sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Lafim-Diakonie - Fliedners Lafim-Diakonie - Wi-Lafim - Lafim-Diakonie für Menschen im Alter – Diakonieverbund Eberswalde

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Jahresbericht 2021 veröffentlicht

Erstellt: 01.11.2022

Der Jahresbericht der Lafim-Diakonie für 2021 ist veröffentlicht. Er steht dieses Jahr ausschließlich als digitale Version zum Download bereit unter folgendem Link:

Lafim-Diakonie_Jahresbericht_2021

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Erstes gemeinsames Projekt in Kamerun abgeschlossen

Erstellt: 18.10.2022

Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH fördert Pickup für das AHPPV in Kamerun

 Fliedners‘ Partner in Kamerun, das AHPPV, hat einen guten gebrauchten Pickup gekauft und in Betrieb genommen.

Fliedners stellte dafür seinem Partner 17.500€ zur Verfügung. Diese setzten sich zusammen aus einer Förderung der Schmitz Stiftung (10.000€), private Spenden von Mitarbeitern (4.000€), Eigenmitteln des Partners (1.500€) und einem Zuschuss von Fliedners.

Zweck des Kaufs ist, die Distanz zwischen der Einrichtung in Baham und ihrer 35 Kilometer entfernten landwirtschaftlichen Fläche sicher zu hinterlegen mit Mitarbeitern, Sämereien, Dünger und Arbeitsmaterial und Ernte wieder zurückzutransportieren. Wenn die Piste wegen Regenfällen geschlossen ist, muss ein doppelt so langer Umweg gefahren werden. Diesen gilt es, sicher zurückzulegen.

Vorher benutzten sie einen 40 Jahre alten Pickup, der alle paar Kilometer überhitzte, leckte und repariert werden musste.

Die Partnerschaft zwischen dem AHPPV und Fliedners wurde 2020 gegründet. Aus den Werkstätten in Kamerun kommen regelmäßig Produkte, die als „Partnerprodukt“ in am Empfang in Schmerzke und im Domladen verkauft werden.

„Die Schmitz Stiftung hat uns und dem AHPPV 10.000€ anvertraut, die haben wir erfolgreich und planmäßig umgesetzt. Die Kinder im AHPPV können sich nun regelmäßig frisches Obst und Gemüse freuen,“ sagt Silvia Grimmsmann, Initiatorin und Koordinatorin. „Das stimmt zuversichtlich, dass es auch in Zukunft gemeinsame Vorhaben umgesetzt werden können, wie zum Beispiel gegenseitige Besuche und fachlichen Austausch – denn wir setzen uns beide für gleichberechtigte Teilhabe von benachteiligten Gruppen ein.“

Pickup Kamerun AHPPV

Der Neue

Pickup Kamerun AHPPV Landwirtschaft

Die landwirtschaftliche Arbeit

Pickup Kamerun AHPPV Landwirtschaft

Der Anbau: Bohnen, Avokados, Kochbananen

Pickup Kamerun AHPPV

Die Partner

Pickup Kamerun AHPPV

Der neue Pickup vor dem Wohnhaus in Baham

Pickup Kamerun AHPPV

Der Fahrer ist derselbe.

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Spendenaufruf für Garten der Begegnung

Erstellt: 10.10.2022

Fliedners Lafim-Diakonie benötigt 1.500 Euro für Garten

Im Oktober tat sich für Fliedners eine einmalige Gelegenheit auf: in Brandenburg Stadtteil Görden konnte das gemeinnützige Unternehmen einen Pachtgarten übernehmen, der nun zusammen mit betreuten Mietern aus der Nachbarschaft gepflegt werden soll.

„Der Garten ist eine ideale Möglichkeit, den Menschen viel Positives zu bieten“, schwärmt das Team des Ambulant Betreuten Wohnens. „Viel Zeit verbrachten unsere Klienten seit Beginn der Pandemie allein und zurückgezogen in ihren kleinen Wohnungen. Jetzt haben sie eine sinnvolle Beschäftigung und sind zugleich an der frischen Luft.“

Den Garten bewirtschaften in Zukunft vor allem erwachsene Menschen mit Behinderung. So können sie soziale Kontakte pflegen oder Gäste einladen, was in ihren engen Wohnungen nicht möglich ist.

Um den „Garten der Begegnung“ ins Leben zu rufen, wird noch finanzielle Unterstützung benötigt. Mindestens 1.500,- Euro möchte das ambulante Betreuungsteam zusammenbekommen, um Gartengeräte und erste Pflanzen anzuschaffen. Wird mehr gespendet, können noch weitere Geräte wie eine Gartenpumpe, Sprenger und Schlauchsystem, ein Akkurasenmäher oder eine Bierzeltgarnitur finanziert werden.

„In erster Linie geht es darum, behinderten Menschen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten“, berichtet Silvia Grimmsmann, zuständig für Unternehmenskommunikation und Starterin des Spendenprojektes. „Außerdem lernen die Menschen einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und wie gesunde Ernährung bei kleinem Einkommen funktionieren kann.“

Gespendet werden kann noch bis Ende des Jahres auf der Crowdfunding-Plattform der Brandenburger Bank unter: https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/garten-der-begegnung.

Das Team des ambulant betreuten Wohnens Brandenburg mit Gartengeräten

Das Team des ambulant betreuten Wohnens Brandenburg mit Gartengeräten

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Fliedners Erntedankfest am 17. September

Erstellt: 12.09.2022

2019 haben wir das letzte Mal gemeinsam in der Belziger Chaussee in Schmerzke das Erntedankfest gefeiert. Am Samstag, 17. September, ist es nun endlich wieder so weit:

Fliedners Lafim-Diakonie öffnet für alle ab 14:00 Uhr ihre Türen zum diesjährigen Erntedankfest bei Fliedners.

Erntedankfest 2022

Programm

14.00 Uhr Festgottesdienst

ab 14.45 Uhr

Auf dem Sportplatz: Hüpfburg, Bogenschießen, Dart, Blasrohr, Fußballcourt, Spaß-Olympiade

Auf dem Gelände: Schminken, Glitzer Tattoos, Spiele und Malen, Tränklers Rollender Zoo, Kremserfahrten

Verkaufs- und Informationsstände: Notfallseelsorge, Trödel, Werkstattrat, Fliedners Partnerschaft mit dem AHPPV in Kamerun, Spendenprojekt Lafim-Diakonie Äthiopien, Werkstattladen und Baumschule

Auf der Schlemmermeile: Kaffee und Kuchen, Crepes, Grill- und Getränkestände, Kürbissuppe, Gulaschkanone, Eiswagen, Zuckerwatte

18.00 Uhr Ausklang des Festes

 

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140. Jahresfest der Lafim-Diakonie

Erstellt: 07.09.2022

Mitarbeitende der Lafim-Diakonie trafen sich zum alljährlichen Jahresfest in Potsdam und feierten das 140jährige Bestehen des Unternehmens

Andacht in der Friedenskirche

Am 1. September feierten rund 270 Mitarbeitende, aus allen Standorten kommend, das traditionelle Jahresfest in der Potsdamer Friedenskirche und den Friedenssälen.
Dieser Tag bot allen Teilnehmenden Raum und Zeit, sich ungezwungen zu begegnen und in entspannter Atmosphäre miteinander Zeit zu verbringen.
Der Tag begann mit einer Andacht in der Friedenskirche in der im Rahmen des Abschlussgottesdienstes am Nachmittag 39 neue Mitarbeiter:innen vom Kaufmännischen Vorstand, Herrn Tilman Henke, und dem Vorstand für Personal und Diakonie, Herrn Matthias Welsch, in ihren Dienst eingeführt wurden.

Beim gemeinsamen Frühstück und Mittagessen, den zehn Erlebnisangeboten sowie den Info-Ständen des Äthiopienprojektes bzw. des Fahrradleasings oder am Verkaufsstand von Fliedners mit dem eigenproduzierten Biogemüse gab es reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
In den Grußworten von Frau Dr. Sitzler-Osing, Kuratoriumsmitglied der Lafim-Diakonie, und Frau Uta Kitzmann, Fachbereichsleitung für Soziales und Inklusion der Stadt Potsdam, sowie Pfarrer Ziemann von der Friedensgemeinde wurde nicht nur der 140jährigen Tradition gedacht, sondern auch die anspruchsvolle Arbeit der Mitarbeitenden gewürdigt; ebenso, dass die Lafim-Diakonie mit ihren Standorten und Angeboten ein fester, verlässlicher und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Versorgungsstruktur ist.

Die im Gottesdienst gesammelte Kollekte ergab 608,31 Euro. Je zur Hälfte kommen diese Mittel den zu den ärmsten Ländern gehörenden und trägerbegleitenden Spendenprojekten in Äthiopien und Kamerun zugute.
Die vielen positiven Rückmeldungen der Mitarbeitenden bestätigten einen schönen und gelungenen Tag.

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Enthüllung des Siegels „Faires Werk“

Erstellt: 22.07.2022

Am 14.07.2022, wurde das ökumenische Siegel „Faires Werk“, den Zentralen Diensten der Lafim-Diakonie durch den kirchlichen Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), vertreten durch Herrn Dr. Patrick Schnabel, feierlich verliehen. Somit sind die Zentralen Dienste der Lafim-Diakonie die erste diakonische Einrichtung, die als „Faires Werk“ ausgezeichnet wurde.

Die Feierlichkeiten zur Enthüllung des Siegels begannen mit einer Andacht.

Was jedoch verstehen wir eigentlich unter dem Begriff „fair“? Dieses englische Wort hat viele Bedeutungen, aber im Deutschen haben wir es hauptsächlich im Zusammenhang mit „anständig“ und „sich an die Regeln des Zusammenlebens“ oder „sich an die Spielregeln haltend“ übernommen. Für uns ist dies selbstverständlich! Unanständig oder gegen die Regeln will niemand leben und handeln. Aber wozu dann ein Siegel? Muss man jetzt schon Selbstverständlichkeiten auszeichnen? Natürlich nicht, denn wir halten uns im Alltag ja „an die Spielregeln“. Jedoch ist unsere Welt heut so komplex geworden, dass wir uns sehr anstrengen müssen, um etwa fair zur Natur zu sein oder zu Menschen im „globalen Süden“, deren Arbeitskraft am Beginn unserer Lieferketten oft schamlos ausgebeutet wird. Aber wer denkt schon, wenn er (oder sie) morgens das T-Shirt anzieht darüber nach, ob es „fair“ hergestellt wurde? Um ein Bewusstsein für diese Dimensionen von Fairness zu schaffen, braucht es bewusste Prozesse. Die EKBO setzt genau dort mit dem Siegel „Faires Werk“ an und zeichnet kirchlich-diakonische Einrichtungen aus, die solche Prozesse etablieren und bewusst ganzheitlich fair wirtschaften und handeln wollen: Nachhaltig im Einkauf, im Wirtschaften, im sozialen Dienst und in globaler Solidarität. Die Lafim-Diakonie tut genau dies und engagiert sich zusätzlich zum Alltagsgeschäft für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit.

Anschließend wurde das Siegel gemeinsam von Herrn Dr. Schnabel, Herrn Matthias Welsch, Herrn Christian Schehle, Welsch und Herrn Tilman Henke enthüllt.

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Bischof und Ministerpräsident zu Gast beim Festgottesdienst der Lafim-Diakonie

Erstellt: 11.07.2022

Am 5. Juli fand die feierliche Amtseinführung von Pfarrer Matthias Welsch in sein Amt als Vorstand Personal und Diakonie bei einem Festgottesdienst in der Erlöserkirche in Potsdam statt.

Dr. Sigurd Rink, Dr. Ursula Schoen, Tillmann Stenger und Matthias Welsch (von links)
Foto: Kathleen Friedrich, Potsdam

Die feierliche Einführung erfolgte durch Frau Dr. Ursula Schoen, Direktorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Predigt hielt Pfarrer Matthias Welsch zum Thema „Das Verlorene suchen.“ – daraus ein kurzer Auszug: „Das ist kein Glück, das wir selbst schmieden müssen oder können. Es ist ein Glück, das wir erleben dürfen als Menschen, die zwar verloren sind, aber die gefunden werden und selig gemacht werden von dem, der das allein kann, dem Schöpfer und Erhalter allen Lebens.

Diese Orientierung gibt uns der Wochenspruch mit, als Einzelnem, als diakonischem Unternehmen und als Gesellschaft. Mit dieser Orientierung ist die Lafim-Diakonie schon 140 Jahre erfolgreich unterwegs - auch ein Fest, das wir heute mitfeiern. Das ist Zusage und Auftrag an uns. Wir leben aus dieser Zusage, indem wir unsere Vision, die wir im vergangenen Jahr formuliert haben, in diakonisches Tun umsetzen. Kein Mensch soll mehr in den Quartieren, in denen ein Standort der Lafim-Diakonie steht, verloren gehen können. Menschen sollen auch hinsichtlich der existentiellen Fragen Ansprechpartner:innen finden können, z.B. wenn es um den eigenen Tod geht und ein Angebot für die Beratung zum Lebensende wahrnehmen können, auch wenn sie beeinträchtigt sind. (…) Mitarbeiter:innen sollen nicht im System eines großen Unternehmens verloren gehen, sondern mit ihren Bedürfnissen und Interessen wahrgenommen werden (…)“.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke
Foto: Kathleen Friedrich, Potsdam

 

Bischof Dr. Christian Stäblein
Foto: Kathleen Friedrich, Potsdam

 

Die Grußworte im Anschluss an den Gottesdienst sprachen neben dem Kuratoriumsvorsitzenden Herrn Tillmann Stenger außerdem der geistliche Leiter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bischof Dr. Christian Stäblein und der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke sowie die Beigeordnete der Stadt Potsdam, Frau Brigitte Meier.

Mit den Grußwortrednern wird deutlich, welche Wichtigkeit die Lafim-Diakonie durch ihre Verbreitung im gesamten Land Brandenburg hat und welch starke Verbundenheit zur Landeskirche besteht.

Aus dem Grußwort des Ministerpräsidenten:
„Die Lafim-Diakonie ist ein wichtiger Partner der Landesregierung.
Mit ihrer Arbeit trägt sie maßgeblich zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bei. Sie hat insbesondere in den fordernden Jahren der Pandemie ihre Kompetenz unter Beweis gestellt.
Im Mittelpunkt des Handelns der knapp 3.000 Beschäftigten in den 120 Einrichtungen in Brandenburg stehen christlich-diakonische Werte und Nächstenliebe.
Durch kluges Management und Offenheit für Modernisierungsschritte hat sich die Lafim-Diakonie zudem stetig den Herausforderungen der Zeit gestellt und wird auf vorbildliche Weise ihrer unternehmerischen Verantwortung gerecht.
Seit Juni letzten Jahres hat die Lafim-Diakonie mit Pfarrer Matthias Welsch eine zusätzliche starke Schulter an der Spitze.
Mein Dank für die stabile und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Seit bereits gut einem Jahr führt Matthias Welsch zusammen mit dem kaufmännischem Vorstand Tilman Henke die Lafim-Diakonie.
Der 57-jährige gebürtige Berliner hat in Frankfurt, Göttingen und Heidelberg Theologie studiert.
Nach absolviertem Vikariat hat er während seiner Zeit als Gemeindepfarrer ein Aufbaustudium zum Kommunikationswirt absolviert. Nachdem er rund 17 Jahre in verschiedenen Gemeinden tätig war, ist Welsch zum ersten Mal in die Diakonie gewechselt.
Von 2010 bis 2018 war er als Theologischer Vorstand des Frankfurter Diakonissenhauses für ein diakonisches Unternehmen verantwortlich, das zu den Mitbegründern des großen evangelischen Krankenhaus- und Altenhilfekonzerns Agaplesion gehört. Dort war er über mehrere Jahre Mitglied des Aufsichtsrats.
Von 2019-2021 hatte er das Amt des stellvertretenden Dekans im Evangelischen Dekanat Wiesbaden inne, unter anderem mit der Verantwortung für 33 Kindertagesstätten.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im Garten des Evangelischen Seniorenzentrums Hasenheyer-Stift der Jahresempfang der Lafim-Diakonie mit geladenen Gästen statt.

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Ministerin Ursula Nonnemacher besucht die besondere Wohnform Haus Belizi

Erstellt: 02.07.2022

Nach der Kabinettssitzung in Bad Belzig am 28. Juni besuchte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher die Besondere Wohnform Haus Belizi in der Straße der Einheit. Sie wurde empfangen von:

Sylvia Kreier, Hausleitung in Vertretung für Tobias Meißner

Frank Schulze, Regionalleitung Potsdam-Mittelmark

Matthias Welsch, Vorstand für Personal und Diakonie

Andreas Koska, Ombudsmann

Frau Kreier führte die Ministerin durch das Haus und stellte ihr BewohnerInnen und MitarbeiterInnen vor. Drei BewohnerInnen erlaubten ihr, ihr Zimmer zu besuchen. So traf sie auch Erik Hahn, den Vorsitzenden des Wohnbeirats.

Sie betrat auch den Gemeinschaftsraum des Probewohnens an, dessen Bewohner gerade auf Urlaubsfahrt waren.

Im Garten nahmen die GesprächsteilnehmerInnen die Masken ab und unterhielten sich über die Effekte der Coronapandemie auf MitarbeiterInnen und Menschen mit Behinderungen, wo die Nachwirkungen heute noch deutlich spürbar seien.

Im Haus Belizi wohnen 20 Menschen mit Behinderungen zwischen 20 und 70 Jahren, davon sind drei im Rentenalter. Sie werden von 19 MitarbeiterInnen und einer Hausleitung betreut.

Manuel Kitzrow, Mitglied des Wohnbeirats, berichtete von seiner Arbeitsstelle in der Küche und dass er am 01. Juli vom Haus Belizi in eine eigene Wohnung mit nur noch stundenweiser Betreuung ziehen würde. Wörtlich, „Schritt für Schritt, immer einen Schritt weiter.“ Allerdings ist es nicht einfach, barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit Behinderung zu finden. Herr Kitzrow zieht in den Kiefernweg, wo Fliedners bereits Wohnungen für selbstbestimmtes Wohnen zur Verfügung stellt.

Personenzentrierte Begleitung zu einer Teilhabe an den Möglichkeiten in der Gesellschaft ist auch Gegenstand des Studiums von Paul Laschinski, Dual Student an der Hochschule Heidenheim und mit Fliedners als praktischem Partner; das Studium heißt Case Management.

So setzt Fliedners das Bundesteilhabegesetz (BTHG) bereits um, das die Einzelperson und dessen Teilhabe an der Gesellschaft zum Ziel hat.

Ministerin Ursula Nonnemacher mit Erik Hahn im Haus Belizi

Ministerin Ursula Nonnemacher mit Erik Hahn im Haus Belizi

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Nachhaltig unterwegs für Mensch und Klima – drei Monate kostenloser ÖPNV für alle 3000 Mitarbeitenden der Lafim-Diakonie

Erstellt: 07.06.2022

Die Lafim-Diakonie erhebt bereits seit 2019 ihren CO2-Fußabdruck und erarbeitet Klimaschutzziele. Es geht uns darum, den negativen Einfluss auf die Umwelt möglichst schnell zu reduzieren, um bis 2035 CO2-neutral zu wirtschaften. Ein Baustein den wir bisher nicht berücksichtigt hatten, ist der Arbeitsweg unserer Mitarbeiter:innen.
Die Lafim-Diakonie übernimmt deshalb in den kommenden drei Monaten die Kosten des 9-Euro-Tickets für alle unsere Mitarbeitenden.

Da in Brandenburg aber nicht überall eine ausreichende ÖPNV-Anbindung vorhanden ist, sind wir auch beim Thema nachhaltiger Individualverkehr mit Fahrrad und Elektroauto aktiv. Hier arbeiten wir aktuell an dem Angebot für Mitarbeitende Fahrräder kostengünstig über den Arbeitgeber zu leasen. Für den Ausbau der Elektromobilität gibt es ebenfalls ein Projekt, um die nötige Ladeinfrastruktur an unseren Standorten aufzubauen. Auch hier haben wir zusätzlich zu unseren Fahrdiensten und ambulanten Angeboten unser Mitarbeitenden mit Ihren privaten Fahrzeugen im Blick. Das Beladen der privaten Stromer soll künftig auch für alle Kollegen:innen möglich sein. So rollen wir mit jeder Maßnahme ein wenig nachhaltiger in die Zukunft.

Christian Schehle
Stabsstellenleiter Klimaschutz und Nachhaltigkeit

 

Bildtext: An immer mehr Einrichtungen der Lafim-Diakonie kommen Dienstfahrräder zum Einsatz. Sei es in den ambulanten Hilfen als auch für die täglichen Besorgungsfahrten (Mitarbeitende der Fliedners Lafim-Diakonie vom Standort Kirchhofstraße in Brandenburg/Havel).

 

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Eröffnung der Sozialstation am Standort Lindow

Erstellt: 25.05.2022

Am 2. Mai 2022 wurde die Sozialstation Lindow eingeweiht, so dass nun auch am Standort Lindow neben der Tages-, Kurzzeit-, vollstationären Pflege und dem Service-Wohnen ambulante Leistungen erbracht werden können.

S. Blatter, M. Welsch, T. Henke, P. Kindt, E.-M. Dressler, P. Volkmann. K. Zachert und S. Panzram (von links

Im Rahmen eines Pilotmodells hat die Lafim-Diakonie für Menschen im Alter (LDMA) dazu nach anderthalbjähriger Vorbereitung mit allen dafür zuständigen Kostenträgern den ersten Gesamtversorgungsvertrag zwischen einer stationären Einrichtung und einem ambulanten Dienst im Land Brandenburg vereinbart.
Ziel des Projekts ist es, so auch in strukturschwachen Regionen den Ausbau ambulanter Versorgungsstrukturen zu erleichtern, um den stetig steigenden Nachfragen und Bedürfnissen der dort lebenden Menschen gerecht zu werden. Gleichzeitig soll damit auch eine größere Trägervielfalt erreicht und somit mehr Wahlmöglichkeiten geboten werden. Der Standort Lindow entwickelt sich damit zum Komplexanbieter für Beratung, Betreuung sowie Pflege und schließt so die Lücke der Versorgungskette und baut die Quartiersausrichtung weiter aus.
Die Geschäftsführung und alle am Projekt Beteiligten wünschen Frau Kindt, Frau Volkmann und dem gesamten Team viel Erfolg in der Pilotphase und darüber hinaus – damit wir die Sozialstation als ein eigenständiges Angebot dauerhaft vorhalten können und sie viele Nachahmer an anderen Standorten erfährt!

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Die Lafim-Diakonie beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag der Pflege

Erstellt: 17.05.2022

Der Applaus und die Sympathiebekundungen für die Pflege zu Beginn der Pandemie sind verhallt!

Mitarbeitende der Alten- und Behindertenhilfe, Bewohner:innen, Tagesgäste und Kita-Kinder haben sich an 6 Standorten, stellvertretend für die gesamte Lafim-Diakonie im Land Brandenburg, an der #Aktion Pflege braucht Aufwind# beteiligt. Sie möchten damit auf die vielfältigen Herausforderungen, die bereits heute deutlich spürbar sind und die in Zukunft an Dramatik zunehmen werden, ein Zeichen setzen.

Pflege braucht Aufwind - politisch und gesellschaftlich- weil, bereits Anfang des Jahres 2020 durch die Veröffentlichungen des sogenannten Rothgang Gutachtens, der Nachweis erbracht wurde, dass bereits heute in der Altenpflege ein personeller Mehrbedarf von 36% besteht. Das entspricht 115.000 Stellen.

   

Fotos: Altenpflegeheim Auf dem Drachenkopf  - Eberswalde, Ev. Seniorenzentrum Emmaus-Haus - Potsdam, Diakonisches Zentrum Teltow, Ev. Seniorenzentrum Friedrich Weissler - Oranienburg, Förderbereich Potsdamer Landstraße - Fliedners

Aus zahlreichen Befragungen von Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen der Betreuung und Pflege wissen wir:

  • Die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen ist nicht nur ein verantwortungsvoller und vielseitiger Job, der auch Spaß macht. Allerdings: zunehmende Tätigkeitsdichte, Zeitdruck und überbordete Bürokratie werden als große Belastung erlebt.
  • Ausgeschiedene Kolleginnen und Kollegen würden in den Pflegeberuf zurückkehren, wenn die Arbeitsbedingungen besser wären.

Wir brauchen Aufwind, für eine konsequent und dauerhaft gut ausgestattete Personalbemessung, um einen verlässlichen Dienstplan zu gewährleisten!
Wir brauchen Aufwind, um die Attraktivität der Pflegeberufe weiter zu stärken!
Wir brauchen Aufwind, um mit optimalen Bedingungen die Herausforderungen der Zukunft zu meistern!

Wir Mitarbeitenden der Lafim-Diakonie möchten die Aufmerksamkeit nicht nur für die eigene Situation, sondern auf mehr Akzeptanz und Wertschätzung richten -  für all die Menschen, die Ihre Angehörigen, Bekannten und Freunde in der Häuslichkeit unterstützen. Alle Pflegenden ob in Kliniken, Seniorenzentren, ambulanten Dienste oder Tagespflegen haben die Gesellschaft durch die schweren Zeiten der Pandemie gebracht und tun es noch immer.
Es darf nicht sein, dass sich die Politik nur in schwierigen Zeiten zur Pflege bekennt, sondern die gesamte Gesellschaft muss dauerhaft an ihrer Seite stehen und nachhaltige sowie spürbare Zeichen setzen. Nur so können wir die in der Pflege tätigen motivieren und für ausreichenden Nachwuchs werben, damit auch morgen noch humane Pflege stattfinden kann.

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Tag der Kinderbetreuung am 09. Mai

Erstellt: 09.05.2022

68 ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, Kinderkrankenschwestern, HeilerziehungspflegerInnen und FamilienhelferInnen arbeiten in unseren drei Lafim-Kitas Michaja, Sonnenwinkel und „in der Kammgarnspinnerei“ sowie in den Hilfen zur Erziehung.

Die tägliche Arbeit von Kinderbetreuer:innen hat große Bedeutung für Kinder, Eltern und dadurch auch für unsere Gesellschaft. Alle KinderbetreuerInnen haben Anerkennung und ein Dankeschön verdient.

Im Jahr 2012 wurde deshalb der Tag der Kinderbetreuung ins Leben gerufen. Der Aktionstag findet immer am Montag nach Muttertag statt.

Welch große Bedeutung und Relevanz Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung für das gesamtgesellschaftliche Funktionieren haben, zeigt sich gerade in der Coronapandemie.

In der Lafim-Diakonie für junge Menschen und Familien nehmen die MitarbeiterInnen täglich fachlich und emotional anspruchsvolle Aufgaben wahr, die einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten.

Der Tag der Kinderbetreuung verfolgt ein klares Ziel: Er soll das Bewusstsein für die wichtige und wertvolle Arbeit der professionellen KinderbetreuerInnen in Kita und Kindertagespflege stärken und ihnen die Wertschätzung entgegenbringen.

Die außerfamiliäre Bildung, Betreuung und Erziehung spielt für die Entwicklung von Kindern eine wesentliche Rolle. Durch sich verändernde Rollenbilder und die neue Arbeitswelt sind die Betreuungsangebote in den vergangenen Jahrzehnten aber auch für Eltern immer wichtiger geworden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat für viele einen hohen Stellenwert und ohne vielfältige, qualitativ hochwertige Angebote könnte dieses Konzept in vielen Familien nicht umgesetzt werden. Der Wiedereinstieg in den Job gestaltet sich besonders für berufstätige Mütter häufig schwierig, weshalb ihr Anteil unter den Berufstätigen vergleichsweise gering ist. Die Betreuungsangebote spielen daher auch in einem wirtschaftlichen Kontext eine große Rolle und leisten einen positiven Beitrag.

Der Initiator des Tages, Peter Gärtner, ist Ingenieur für Informatik und hatte selbst gar nicht viel mit Kinderbetreuung zu tun. Sein Bezug zum Thema kam durch seine beiden Kinder. Tochter Eva, studierte Sozialpädagogin, arbeitete 2012 als Tagesmutter, Sohn Stefan betrieb ein Internet-Portal für Tageseltern. Für beide war klar, dass in der öffentlichen Wahrnehmung die Wertschätzung der Arbeit von Tageseltern fehlt. Ein Aktionstag sollte dies ändern. Peter Gärtner war begeistert von der Idee und machte sich zusammen mit seinen Kindern an die Arbeit. Schnell nahm die Initiative auch Kita-Fachkräfte in den Blick. Es wurde eine Website aufgebaut, Pressemitteilungen versendet und UnterstützerInnen gesucht und gefunden. Bereits wenige Monate später fand der erste Tag der Kinderbetreuung am 14. Mai 2012 statt.

Seit 2017 wird der Tag der Kinderbetreuung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert.

 
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Fahrdienstangebot jetzt auch in Teltow

Erstellt: 05.05.2022

Die Lafim-Diakonie für Menschen im Alter hat im vorigen Jahr gemeinsam mit der Wi-Lafim mit dem Projekt „Fahrdienst im Quartier Teltow“ den Aufbau eines gemeinsamen Fahrdienstes begonnen.
Seit dem 1.4.22 hat der Fahrdienst seine Tätigkeit aufgenommen und ist berechtigt, Personen mit und ohne Rollstuhl bzw. Gehilfen zu befördern.
Der Fahrdienst ist berechtigt, Fahrten nach ärztlicher Verordnung (Transportschein) z. B. Krankentransporte, Dialyse, Tagespflegebesuche u.v.m. durchzuführen und mit den entsprechenden Kassen abzurechnen.
Wir freuen uns, dass wir auf Wunsch zusätzliche Fahrten für die Mieter- und Bewohnerschaft im Quartier und für Menschen der Stadt Teltow anbieten können, um die Eigenständigkeit zu fördern und/oder Kontakte zu erhalten. Wenn Sie also einen Fahrdienst benötigen und etwas zu den Preisen erfahren möchten, können Sie sich gerne an den Fahrdienstleiter Herrn Lücke wenden.

Das Fahrdienstbüro befindet sich im Erdgeschoss des Diakonischen Zentrums Bethesda, Mahlower Str. 148 in Teltow oder ist zu erreichen unter:
Tel.               03328 43 40-710
Mobil           0170 68 55 899
E-Mail         fdz-teltow@wi-lafim.de.

Herr Lücke und sein Team freuen sich auf Sie.

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Aktionstag 05. Mai: Fliedners lädt ins Kino ein

Erstellt: 25.04.2022

Am 5. Mai heißt es: „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“.

Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH lädt in Brandenburg an der Havel dazu ein, sich für eine inklusive Gesellschaft und Barrierefreiheit stark zu machen.

Am 5. Mai finden bundesweit Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Mit dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ soll sie in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Der Protesttag ist ein Aufruf an alle Bürger:innen, Barrieren sichtbar zu machen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen.

Um für das Thema Barrieren zu sensibilisieren und zu zeigen, was jede:r tun kann, lädt Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH am 05. Mai um 17.30 R in der Ritterstraße 69, zu einer Kinovorführung ein. Vor Ort machen wir uns gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft ohne Barrieren stark – mit Aufklärungsmaterialien und einem Barrieren-Quiz.

Im Zentrum des Abends steht der Film "Menschsein". Nach einem Stehimbiss zum Empfang wird der Film von Moderator Steffan Drotleff vorgestellt und dessen Relevanz mit Fliedners Regionalleitung eingeordnet.

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Mit einem aufmerksamkeitsstarken Keyvisual wirbt die Altenhilfe um Nachwuchs

Erstellt: 19.04.2022

Überall werden händeringend Auszubildende gesucht, da unterscheidet sich die Altenhilfe nicht von anderen Branchen.
Unter dem Motto - Gutes Geld oder Gutes tun - warum oder? möchten wir etwas provozieren und uns gängigen Vorurteilen in den Weg stellen. Denn der Pflegeberuf hat nicht nur eine Zukunft, sondern ist attraktiv, vielfältig und bietet enorme Weiterentwicklungspotentiale und ein gutes Einkommen.


Wir werden nach der pandemisch bedingten Zwangspause auch wieder in Präsenz an den ersten Ausbildungsmessen im Land Brandenburg und bei Schulveranstaltungen teilnehmen.
Hier kommen alle neuen Werbemittel erstmalig zum Einsatz. Haben wir Sie neugierig gemacht, dann schauen Sie gern einfach vorbei:

  • 04.2022 youlab Oranienburg (TURM Erlebnis City Oranienburg) von 10.00 – 18.00 Uhr
  • 05.2022 vocatium Cottbus (Lausitz-Arena) von 08.30 – 15.00 Uhr
  • 05./01.06.2022 vocatium Teltow-Fläming (Klubhaus Ludwigsfelde) von 08.30 – 15.00 Uhr

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie begrüßen können.

Online finden Sie detaillierte Informationen sowie Links zu allen ausgeschriebenen Stellenangeboten/Ausbildungsplätzen auf unserer Landingpage: Pflegeausbildung - Lafim Diakonie Lafim Diakonie.

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Crowdfunding für Kinder und Jugendliche

Erstellt: 06.04.2022

Erstmalig hat die Lafim-Diakonie ein Crowdfundingprojekt gestartet, und zwar für benachteiligte Kinder und Jugendliche.  Die Hilfen zur Erziehung fahren mit sechs Jugendlichen auf einen Tagesausflug, der erste geht in unsere Bundeshauptstadt Berlin, und zwar schon in den Osterferien.

Im Falle einer Überfinanzierung (über 100% hinaus) werden wir weitere Ausflüge anbieten können, um auch weiteren Jugendlichen die Gelegenheit zu bieten, ihre Welt zu erkunden und mit ihr zu interagieren.

Das Crowdfundingprojekt läuft noch bis zum 11. April – solange kann gespendet werden!

Link: Crowdfunding für Brandenburg an der Havel | Havelcrowd (havel-crowd.de)

Hilfen zur Erziehung Team Tagesausflüge

Das Team Tagesausflüge

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Neue Diensträume der Sozialstation am 18.03.2022 in Lübben feierlich eingeweiht

Erstellt: 22.03.2022

Aufgrund der stetig steigenden Kundenanfragen und des Wachstums unserer Sozialstation freuen wir uns über unsere neuen Räumlichkeiten, die wir seit dem 01.01.2022 nutzen und pandemiebedingt erst jetzt einweihen konnten.
Wir danken Allen, die uns beim Aufbau unterstützt haben, damit wir präsenter, optimaler erreichbar und besser wahrnehmbar sind.

Am 01.11.2019 wurde mit dem Aufbau einer Nebenstelle der Sozialstation Luckau am Standort Lübben begonnen. Mit drei Mitarbeitenden und einem Raum im Evangelischen Seniorenzentrum wurde der Grundstein gelegt, um eine ambulante Versorgung neben den bereits bestehenden Leistungen anzubieten.
Aktuell besteht das Team aus 13 Mitarbeiter:innen (5 Pflegefach-, 6 Pflege- und 2 Servicekräften).
Mit dem Umzug in die neuen Büros (Hinter der Mauer 7) visàsvis dem Seniorenzentrum konnten nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen geschaffen werden, sondern so verfügt die Sozialstation auch über angemessene Räume, um Hilfe- und/oder Ratsuchenden eine geschützte Umgebung für persönliche Beratung zu bieten. Des Weiteren ist auch ein barrierefreier Zugang möglich.
Derzeit werden täglich rund 90 Klienten betreut und versorgt in den Leistungsbereichen der medizinischen Grund- und Behandlungspflege (SGB V, SGB XI) sowie der Palliativversorgung. Zum Leistungsspektrum gehören ebenfalls Beratungsbesuche nach § 37/3 SGB XI, Betreuungsleistungen wie hauswirtschaftliche Versorgung nach § 45b SGB XI, Fahrdienste sowie Essen auf Rädern. Ebenfalls beraten wir über Wohnraumanpassungen und gesetzliche Förderungen bei der Umsetzung, um den zu Versorgenden so gut und angenehm wie möglich den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit und vertrauten Umgebung zu ermöglichen.

Die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst der Spreewaldklinik Lübben, den Hausärzten und anderen Kooperationspartnern tragen zusätzlich zu einem Anstieg der  Anfragen bei. Um dem zukünftigen Bedarf gerecht zu werden, benötigen wir eine kontinuierliche Verstärkung unseres Teams.
Wenn Sie eine kompetente und engagierte Pflege- oder Pflegefachkraft sind und neue Herausforderungen suchen, dann melden Sie sich gern bei uns oder schauen einfach mal vorbei.

 

Lafim-Diakonie für Menschen im Alter gemeinnützige GmbH
Sozialstation Luckau Nebenstelle Lübben
15907 Lübben | Hinter der Mauer 7
Tel. 03546 232360
Fax  03546 232803
ds-luebben@lafim.de

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Friedensgebet aus aktuellem Anlass

Erstellt: 04.03.2022

Votum
Gott, des Lebens, Gott, der Liebe,
Gott, der Verständigung
Vater, Sohn und Heiliger Geist steh uns bei, wir brauchen Dich,
wir stellen uns in Deinen Namen, als Deine Kinder in Deinen Geist. Amen.

Psalm 37
5 Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen
6 und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.
7 Sei stille dem HERRN und warte auf ihn.
Entrüste dich nicht über den, dem es gut geht, der seinen Mutwillen treibt.
8 Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, entrüste dich nicht, dass du nicht Unrecht tust.
9 Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HERRN harren, werden das Land erben.
10 Noch eine kleine Zeit, so ist der Gottlose nicht mehr da; und wenn du nach seiner Stätte siehst, ist er weg.
11 Aber die Elenden werden das Land erben und ihre Freude haben an großem Frieden.
12 Der Frevler droht dem Gerechten und knirscht mit seinen Zähnen wider ihn.
13 Aber der Herr lacht seiner; denn er sieht, dass sein Tag kommt.
14 Die Frevler ziehen das Schwert und spannen ihren Bogen, dass sie fällen den Elenden und Armen und morden die Frommen. 15 Aber ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen, und ihr Bogen wird zerbrechen.

Lied EG 435:
Dona nobis pacem, pacem, dona nobis pacem. Dona nobis pacem, dona nobis pacem.
Dona nobis pacem, dona nobis pacem.
(Gib uns Frieden)
(Text: aus dem altkirchlichen »Agnus Dei«: »Gib uns Frieden« Kanon für 3 Stimmen: mündlich überliefert)

Der Prophet Jesaja verheißt uns:
Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer. Jesaja 54,10

Wir können es nur wiederholen wie in diesem altkirchlichen Kanon „dona nobis pacem“ und immer wieder beten, singen, rufen, schreien „gib uns Frieden“. Denn wir merken, wie schwer das unter Menschen ist. Seit Kains Brudermord gehört auch das zum Menschen, dass wir einander bekämpfen und bekriegen, ja, dass wir einander im Krieg umbringen. Es macht uns ohnmächtig, dass Menschen ihre Macht so ausnützen wie Rußland in der Ukraine und es macht uns Angst, weil wir nicht wissen, wo es hinführt, weil wir erinnert sind an die schreckliche Geschichte des 20. Jahrhunderts und weil wir befürchten müssen, dass dieser Krieg sich über Europa ausbreitet und noch schrecklicher werden könnte als alle vorherigen Kriege. Was unvorstellbar erschien, wird zur grausamen Möglichkeit in diesen Tagen.
Um so mehr verstehen wir: Friede ist ein Geschenk, dass von Gott kommt, sein Bund des Friedens seine Friedenszusage gilt gerade jetzt, sie gilt unabhängig vom Tun der Menschen. Selbst wenn Berge und Hügel hinfallen, selbst dann bleibt, wie es der Prophet sagt Gottes Friedensbund in Geltung. Menschen brechen Verträge, Menschen lügen einander an. Gott nicht. Seine Zusage gilt.
Herr gib uns Deinen Frieden, wir beten, singen, rufen und schreien.

Lied EG 436
Herr, gib uns deinen Frieden, gib uns deinen Frieden, Frieden, gib uns deinen Frieden, Herr, gib uns deinen Frieden.
(Kanon für 4 Stimmen: Ludger Edelkötter 1976)

Fürbitte
Gott des Friedens, Dein Bund gilt, Deine Zusage ist unverbrüchlich. Du hast uns zu Deinem Ebenbild erschaffen, nicht dass wir einander wehtun, morden, zerstören, sondern dass wir einander lieben, selbst wenn wir Feinde sind. Schenke Du uns gerade jetzt Deinen Frieden, wir rufen, flehen und beten zu Dir.
Wir vertrauen Dir die Menschen an, die Angst um ihr Leben haben, die in Kellern, U-Bahnschächten und Bunkern ausharren, gib ihnen Kraft.
Wir vertrauen Dir die Menschen an, die voller Wut und Zorn sind auf beiden Seiten der Kriegslinien, die nur noch die Sprache der Gewalt sprechen, lass sie zurück finden zur Besonnenheit, gib ihnen Mut im Feind den Menschen zu sehen.
Wir vertrauen Dir die Menschen, die um die Ermordeten trauern, schenke ihnen Trost und Kraft und lass sie nicht in Verbitterung versinken.
Wir vertrauen Dir die Menschen an, die mit ihrem Leben, ihrer Gesundheit und ihrem Hab und Gut zu zahlen haben für die Verantwortungslosigkeit der Mächtigen, gib ihnen Hoffnung.
Herr Gott, des Friedens, wir bitten Dich: Gib uns deinen Frieden.
Alle unsere Bitten nehmen wir mit in das Gebet, das Du uns gelehrt hast.

Vaterunser

Bitte um Frieden
Guter Gott, sprich Dein Wort des Segens, damit wir fähig sind und werden zum Frieden,
damit wir nicht müde werden auch in unserer Ohnmacht für den Frieden ohne Waffengewalt einzutreten.
Sende uns deinen Friedensgeist in unsere Herzen und Gedanken und befähige unsere Hände das Gute zu tun.
So segne Du uns Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Pfarrer Matthias Welsch

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Friedensandacht aus aktuellem Anlass

Erstellt: 25.02.2022

Die Welt nimmt schlimmen Lauf

 Du, Gott des Friedens,
Du, Bruder voller Menschenliebe,
Du, Geist der Versöhnung,

in Deinem Namen schreien, rufen und bitten wir um Frieden,
in Deinem Namen flehen und sehnen wir uns nach Nächsten- und Feindesliebe,
in Deinem Namen hoffen und vertrauen wir immer neu auf die Kraft der Versöhnung.

Im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

LIED EG 430

Mit dem Liedtext „Gib Frieden Herr gib Frieden. Die Welt nimmt schlimmen Lauf“, den der Brandenburger Pfarrer Jürgen Henkys 1980 aus dem Niederländischen übersetzt hat und der in der Friedensbewegung der DDR verbreitet war, bringen wir heute unser Entsetzen und unsere Ohnmacht zum Ausdruck angesichts des Überfalls der russischen Armee auf die Ukraine.
Wir glaubten so etwas nach den schrecklichen Erfahrungen zweier Weltkriege und dem Ende des kalten Krieges nie wieder in unserer Nachbarschaft erleben zu müssen. Und nun können wir nur Einstimmen in den Liedtext, der heute aktueller ist, denn je: „Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt liegt obenauf. Das Unrecht geht im Schwange, wer stark ist, der gewinnt. Wir rufen: Herr wie lange? Hilf uns, die friedlos sind.“ Treffender und aktueller können wir es nicht ausdrücken, als es diese Liedstrophen aussagen.

Sprachlos sehen wir die Bilder, ohnmächtig verfolgen wir die Nachrichten, hilflos begreifen wir in welcher falschen Sicherheit wir uns sahen.

Wir sind herausgefordert uns als Christ:innen zu bekennen und deutlich zu sagen, dass Christus unser Frieden ist, dass Krieg um Gottes Willen nicht sein darf.
Laut muss unser Ruf sein nach Besonnenheit und Weisheit, trotz aller Aggression und allen Unrechts, das uns entgegenschlägt.
Wir können als Christ:innen nur das Lied des Friedens singen, wir sind herausgefordert gerade jetzt zu verstehen, dass Nächstenliebe in Jesu Sinn gerade nicht nur den Nächsten und den Nachbarn gilt. Diesen gilt sie auch, da ist sie selbstverständlich. Nächstenliebe in Jesu Sinn schließt den Feind ein, den Aggressor, den wir nicht verstehen. Jesus sagt deutlich: „Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“ (Mt. 5,44) – In unserer Ohnmacht steckt die Wut, die zurückschlagen will, eine militärische Antwort erwägt. Das ist das schreckliche am Krieg, dass er scheinbar Vergeltung herausfordert und so die Eskalation vorantreibt. Aber der Krieg verschlingt sich zu guter Letzt selbst. Besonnenheit heißt, so schwer uns das angesichts der Bilder fällt, Besonnenheit heißt innehalten, den Frieden gerade jetzt suchen, für Versöhnung eintreten, Vertriebene trösten und aufnehmen, Verwundeten helfen und alles tun, dass dieser Krieg ein Ende nimmt, ohne einen weiteren Gewaltkreislauf in Gang zu setzen. Ein Weltkrieg im 21. Jahrhundert ist nicht zu gewinnen. Es muss weiterverhandelt werden und weitergesprochen, auch die Angreifenden sind Menschen, das dürfen wir nicht vergessen.

Zugleich aber sind unsere Worte als Christ:innen darin klar: Es gibt keine Rechtfertigung für diesen Krieg. Es ist kein Zeichen von Macht und Größe aus der Übermacht heraus einen Krieg anzuzetteln. Die Toten egal welcher Seite klagen die an, die Verantwortung für den Krieg tragen.
Daran gibt es keinen Zweifel. Vor Gott ist kein Krieg gerecht.
Dabei bleiben wir, dazu stehen wir und darum rufen wir Gott um Hilfe an:

Gib Frieden, Herr, wir bitten! Die Erde wartet sehr.
Es wird so viel gelitten, die Furcht wächst mehr und mehr.
Die Horizonte grollen, der Glaube spinnt sich ein.
Hilf, wenn wir weichen wollen, und lass uns nicht allein.

Gib Frieden, Herr, wir bitten! Du selbst bist, was uns fehlt.
Du hast für uns gelitten, hast unsern Streit erwählt,
damit wir leben könnten, in Ängsten und doch frei,
und jedem Freude gönnten, wie Feind er uns auch sei. (EG 430,2+3[1])

 

Wir bitten und beten für alle Menschen, die betroffen sind:
Gott, Du Ewige,
wir bitten für die Menschen, die auf dem Schlachtfeld sinnlos sterben,
sie können nicht tiefer fallen als in Deine Hand.
Gott sei Du ein Halt und Tröster,
für die Menschen, die Angehörige verloren haben und noch verlieren in diesem Krieg,
für die Menschen, die jetzt schon verwundet wurden,
und für die Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen und fliehen werden.
Du Gott, der Liebe,
lass Deine Liebe ausstrahlen,
damit die Menschen, die das Leid des Krieges unverschuldet ertragen müssen,
Hilfe finden wo es nur geht und offene Türen und offene Grenzen,
damit Sie Menschen finden, die sie aufnehmen und ihnen eine Perspektive geben.
Du Geist, der Versöhnung,
wirke, damit alle Politiker:innen dieser Welt,
und alle militärisch Verantwortlichen,
und wer immer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Einfluss hat
klug und besonnen bleibt,
nicht einstimmt in die Logik von Krieg, Aggression und Hass,
sondern den Frieden sucht und alles dafür tut,
dass dieser Krieg nicht weitere Opfer fordert.
Herr, es steht allein in Deiner Macht, sende Deinen Geist. Amen.

 

Wir vertrauen auf Deine Macht, Dein Segen macht die Welt gut,
lass ihn wirken in allen Herzen – hier und in den Schützengräben,
in Europa und in Russland.
Wir stellen uns unter die Macht Deiner Güte,
segne uns, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Pfarrer Matthias Welsch

[1] Text: Jürgen Henkys (1980) 1983 nach dem niederländischen »Geef vrede, Heer, geef vrede« von Jan Nooter 1963 - Melodie: Befiehl du deine Wege (Nr. 361)

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Fokus Nachhaltigkeit: Die Lafim-Diakonie veröffentlicht ihren zweiten Umweltbericht

Erstellt: 02.02.2022

Das Umweltmanagement nimmt Fahrt auf! Wussten Sie, dass die Lafim-Diakonie durch Ausgleich der CO2-Emissionen über Klimaschutzprojekte das zweite Jahr in Folge CO2-neutral ist? Oder dass nun schon insgesamt 11 unserer Einrichtungen das Zertifikat für kirchliches Umweltmanagement– den Grünen Hahn - innehaben? So erfahren Sie auch was es mit den bretonischen Zwergschafen auf der Titelseite auf sich hat und wie die Qualität der Speisen weiter verbessert werden konnte.
Mehr dazu und zu weiteren Themen finden Sie in unserem Umweltbericht 2020/21.

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Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Elektromobilität in der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter

Erstellt: 17.01.2022

Im zurückliegenden Jahr haben Mitarbeitenden der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter (LDMA) trotz der Pandemie-Belastungen weiter an wichtigen Themen gearbeitet, geplant, vor Ort umgesetzt. Zu den herkömmlichen Tourenfahrrädern wurden E-Bikes in den Dienst gestellt, eine nachhaltigere Dienstbekleidung angeschafft, die in einer regionalen Firma in der Niederlausitz gefertigt wird. Dies garantiert kurze Transportwege, gute Qualität und ordentliche Arbeitsbedingungen bei der Fertigung.
Ende November hat die Umstellung des Fuhrparks der Sozialstation Oranienburg mit den ersten zwei gelieferten Elektrofahrzeugen, nach einigen Lieferengpässen, richtig begonnen. Diese sind bereits voll im Einsatz. Die Mitarbeitenden sind sehr zufrieden mit der Ausstattung, dem Fahrkomfort und der Reichweite.
Nach Dienstschluss oder bei Bedarf auch zwischendurch kommen die Autos vor Ort an die eigens dafür geschaffenen Ladesäule, auf dem grundstückseigenen Parkplatz.
Jedoch ist das erst der Anfang. Der Fuhrpark der Sozialstation Oranienburg wird nach und nach mit Vertragsablauf der Benzin- und Dieselfahrzeuge sowie der Schaffung aller notwendigen Voraussetzungen (weiterer Ladepunkte), durch elektrobetriebene Fahrzeuge ersetzt. Oranienburg ist einer der ersten Standorte, wo Elektromobilität sicht- und erlebbar ist. Auch ein E-Bike ist hier bereits aktiv im Einsatz. Dabei soll es aber nicht bleiben.
Die LDMA plant sukzessiv den weiteren Ausbau der Ladekapazitäten und die komplette Umstellung der gesamten Fahrzeugflotte in den nächsten Jahren.
Bereits im Jahr 2022 sollen prioritär weitere Sozialstationen, gemäß den Planungen, aber auch Seniorenzentren mit der entsprechenden Infrastruktur ausgestattet werden, damit die weitere Ablösung der Verbrenner durch Elektrofahrzeuge zügig vorangeht.

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Vorsorgevollmacht

Erstellt: 04.01.2022

Ist eine Person, durch welche Umstände auch immer, nicht mehr entscheidungs- und ge­schäftsfähig, bestimmt das Betreuungs­gericht einen Betreuer, der als gesetzliche/r Vertreter:in fungiert. Durch eine rechtzeitig erstellte Vorsorge­voll­macht wird dieser Schritt jedoch über­­flüssig. Der/Die Vollmachtgeber:in bestimmt vorab selbst, wer seine Angelegenheiten im Ernst­fall regeln soll – ohne eine gerichtliche Bestellung und Kon­trolle. Diese Be­voll­mächtigung kann all­um­fassend sein oder aber einzelne Aufgaben betreffen. Es ist möglich, mehrere Personen in der Vollmacht zu erwähnen, die sich verschie­dene Aufgaben­bereiche auf­teilen. Da diese Bevoll­mächtigten dann eine weit­rei­chende Entscheidungs­befugnis haben, sollte ein uneinge­schränk­tes Vertrauen zu diesen Personen bestehen.

Mögliche Aufgaben des Bevollmächtigten

  • Gesundheitssorge/Pflegebedürftigkeit
    • u.a. Entscheidungen über mögliche medizinische Behandlungen, sowie Art und Weise der Pflege oder Untersuchungen, Einblick in Krankenunterlagen
  • Aufenthalt- und Wohnungsangelegenheiten
    • Regelung von Fragen zur Wohnung, Mietvertrag und zum Wohnort
  • Behörden
    • Vertretung gegenüber Ämtern/ Behörden
  • Vermögensvorsorge
    • Verwaltung von Vermögen, Vertretung in Bankangelegenheiten (Konten /Geldanlagen) - Regelung finanzieller Angelegenheiten
  • Post- und Fernmeldeverkehr
    • Postentgegennahme, öffnen und lesen, gilt auch für E-Mails
    • elektronische Kommunikationsformen (u.a. Verträge für Telefon, Internet)
  • Vertretung vor Gericht

Diese können teilweise oder vollständig mit einer Vollmacht über den Tod hinaus verfügt werden.

Keine Vorsorgevollmacht – Wer entscheidet für mich?
Wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt, bestimmt das Gericht einen gesetzlichen Betreuer. Dies kann unter Umständen auch ein/e Angehörige/r werden. Allerdings sind in dem Falle eine Reihe von Nachweisen an die Betreuungsbehörde zu leisten, die belegen, dass die betreuende Person ihrer Aufgabe gewachsen ist.
Auch verheiratete Paare brauchen eine Vorsorgevollmacht, wenn der/die Partner: in im Ernstfall ihre Vertretung übernehmen soll. Ehepartner werden nicht automatisch zu gesetzlichen Vertretern!

Unterschied von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung? Die optimale Absicherung erhalten Sie mit beiden Dokumenten. Die Vorsorgevollmacht gilt dabei als das wichtigere. Denn während die Patientenverfügung darüber Auskunft gibt, welche medizinische Behandlung gewünscht ist, wenn Sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind, bestimmt die Vorsorgevollmacht einen rechtlichen Vertreter. Diese Person darf ggf. auch über medizinische und pflegerische Behandlungen entscheiden.

 

Quelle: https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/vorsorgevollmacht#info; Zugriff am 15.11.21

 

 

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Videobotschaft zum Weihnachtsfest

Erstellt: 20.12.2021

Nur noch wenige Tage bleiben nun bis zum Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen. Vor dem Hintergrund haben die Mitglieder des Kuratoriums und der Unternehmensleitung der Lafim-Diakonie einen digitalen Weihnachtsgruß in Form eines Videos aufgenommen – sie danken damit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lafim-Diakonie für ihren großartigen Einsatz in diesem außergewöhnlichen Jahr.

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Neuerungen ab 2022 in der Pflegeversicherung

Erstellt: 13.12.2021

Ab 01.01.2022 treten für Pflegebedürftige Neuerungen in Kraft.

1. Pflegesachleistungen für die ambulante Pflege

Für Pflegebedürftige in den Pflegegraden 2-5, die einen ambulanten Dienst in Anspruch nehmen, erhöhen sich die Sachleistungen um 5 %.

Pflegegrad bis 31.12.2021

in €

ab 01.01.2022

in €

PG 2 689   724,00
PG 3 1.298 1.363,00
PG 4 1.612 1.693,00
PG 5 1.995 2.095,00

 

2. Entlastungsbetrag für alltagsunterstützende Angebote – Umwandlung von Sachleistungen

Die Höhe der Entlastungsleistungen bleibt unverändert, aber die Umwandlung von Sachleitungen in Entlastungsleitungen wird einfacher. Entlastungsleitungen erhalten alle Pflegebedürftigen in den Pflegegraden 1-5, wenn Sie in ihrer Häuslichkeit leben, d. h. sie können auch einen ambulanten Dienst oder die Tages- oder Nachtpflege in Anspruch nehmen.

Pflegegrad Höhe des Entlastungsbeitrages
PG 1 125,00
PG 2 125,00
PG 3 125,00
PG 4 125,00
PG 5 125,00

Die nicht in Anspruch genommenen Sachleistungen der ambulanten Pflege können in Entlastungsleistungen umgewandelt werden, ein Antrag entfällt, der bisher notwendig war. Die Erstattung der Kosten erfolgt mit den Belegen/ Rechnungen, die die Inanspruchnahme der Angebote zur Unterstützung im Alltag belegen.

 

 3. Kurzzeit- / Verhinderungspflege

Der Leitungsbetrag für die Kurzzeitpflege wird ab 01.01.2022 von um 10 % von 1.612 auf 1.774 € erhöht. Eine stundenweise Verhinderungspflege kann z.B. der ambulante Dienst, die Tagespflege oder die vollstationäre Pflegeeinrichtung erbringen. Die Kurzzeitpflege erbringt eine Kurzzeitpflegeeinrichtung oder vollstationäre Pflegeeinrichtungen.
Die Leistungen der Kurzzeitpflege können mit den Leistungen der Verhinderungspflege kombiniert werden. Werden die Leitungen der Verhinderungspflege nicht aufgebraucht, können insgesamt 3.386 € für die Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden.

 

4. Übergangspflege im Krankenhaus (Krankenversicherung)

Die Übergangspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt die Versorgung nicht sichergestellt werden kann.
Dann können Betroffene in dem Krankenhaus, in dem sie ihre Behandlung erhalten haben, für bis zu zehn Tage eine Übergangspflege in Anspruch nehmen. Der Anspruch auf Übergangspflege im Krankenhaus besteht für längstens zehn Tage je Krankenhausbehandlung. Vorausgesetzt Kurzzeit-/, Verhinderungs-/ oder Tagespflege sind nicht oder erst später verfügbar.

 

5. Stationäre Pflege

Pflegebedürftige, die den Pflegegraden 2-5 und in einer stationären Pflegeeinrichtung betreut und gepflegt werden, werden finanziell stufenweise ab 01.01.2022 entlastet. Sie erhalten einen Leistungszuschlag für den Eigenanteil für pflegebedingte Aufwendungen:

Zeitraum Leistungszuschlag
1.       Jahr – ab Beginn der vollstationären Pflege         5%
2.      Jahr - nach 12 Monaten in der vollständigen Pflege       25%
3.      Jahr - nach 24 Monaten in der vollstationären Pflege       45%
4.      Jahr - nach 36 Monaten in der  vollstationären Pflege       70%

 

Wenn Sie Fragen dazu haben oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gern an unsere Ansprechpartner:innen unserer Seniorenzentren, Tagespflegen, ambulanten Dienste sowie alltagsunterstützenden Angebote in ihrer Nähe.

https://lafim.de/standorte/

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Nico Vogel zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Erstellt: 03.12.2021

Am 3. Dezember 2021 findet der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung statt. Dieser jährliche weltweite Tag wurde 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Damit soll in Öffentlichkeit, Politik und Gesellschaft immer wieder darauf hingewiesen werden, dass menschliche Würde, persönliche Rechte sowie Wohlergehen für jeden Menschen gelten.

Nico Vogel, Geschäftsführer der Fliedners Lafim-Diakonie, schreibt dazu:

Wer schon einmal einen Beitrag, ähnlich wie diesen schreiben durfte, der kennt das: schon Wochen vor dem eigentlichen Schreiben grübelt man über den Inhalt nach.

Da ich täglich in unseren Einrichtungen Menschen mit und ohne Behinderung treffe, die mit Fleiß, Wissen und Können ihrer Beschäftigung nachgehen, habe ich mir die Frage gestellt, was unterscheidet mich von unseren Beschäftigten und Bewohnern mit einem Handicap.

Was unterscheidet einen Menschen mit Beeinträchtigung, von einem Menschen ohne Beeinträchtigung? Und wer von uns hat keine Beeinträchtigungen?

Ich kann weder gut singen noch tanzen, ich höre schon mal schwer und benötige demnächst schon wieder eine stärkere Brille.

Im Sportunterricht war ich nie eine Leuchte und meine Fähigkeit zum Malen hat meine Zeichenlehrerin oft in den Wahnsinn getrieben.

Mein enges Umfeld weiß, dass ich ungeduldig bin und auch mal ganz schön aufbrausen kann.

Bin ich nicht auch beeinträchtigt, da ich in so vielen Dingen nicht dem Ideal entspreche? Wer bestimmt, ab wann die Summe des Könnens ausreichend ist und ab wann eben nicht mehr?

Jeder Mensch kann bestimmte Sachen nicht, und doch kann er dafür andere Dinge gut!

Wenn wir begreifen, dass diese Vielfalt der unterschiedlichen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen unsere Welt erst bunt und lebendig werden lässt, dann erkennen wir, wie wichtig ein uneingeschränktes Zusammenleben für uns alle ist.

Wir nennen es gerne Inklusion, in Wirklichkeit ist es nur die Reflexion der Vielfalt und die Akzeptanz dem anderen gegenüber.

Lassen Sie uns auch zukünftig tagtäglich für ein Miteinander streiten und eine offene Gesellschaft für alle Menschen gestalten. Setzen Sie sich mit uns gemeinsam für ein gleichberechtigtes Miteinander ein und erleben die Bereicherung einer inklusiven Gesellschaft, in der die Teilhabe aller Menschen selbstverständlich ist.

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Absage des Festgottesdienstes am 9. Dezember

Erstellt: 01.12.2021

Vor dem Hintergrund nach wie vor steigender Inzidenzzahlen haben Kuratorium und Vorstand gemeinsam beschlossen, den für den 9. Dezember geplanten Gottesdienst und Empfang zur Einführung von Pfarrer Matthias Welsch abzusagen.
Die Einführung wird auf einen späteren Zeitpunkt im Sommer des nächsten Jahres verschoben, an dem uns das gemeinsame Feiern dann hoffentlich wieder möglich sein wird:
Die Einführung von Pfarrer Matthias Welsch in sein Amt als Vorstand Personal und Diakonie wird anlässlich des Jahresempfangs der Lafim-Diakonie, am 05. Juli 2022 mit einem Festgottesdienst begangen.

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Fliedners bringt zum 10. Mal einen Beschäftigten auf den ersten Arbeitsmarkt

Erstellt: 19.11.2021

Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH ist es zum 01. November gelungen, zum 10. Mal einen Menschen mit Behinderung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu bringen, und zwar basierend auf einer Kooperation in Rathenow.

Der Weg von Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist oft lang und beschwerlich. Fliedners hilft ihnen, ihre Interessen und Stärken herauszufinden. Auf der Grundlage werden Praktika bei passenden Kooperationspartnern vereinbart. Während des Praktikums erhält die Person bedarfsgerechte Unterstützung. Der Fokus liegt dabei auf praktischen Tätigkeiten sowie dem Finden der eigenen Rolle im neuen Team. Während des Praktikums unterstützt Fliedners die Antragstellung zum Budget für Arbeit. Dies dauert je nach Landkreis zwischen zwei und sechs Monaten. Nach der Bewilligung führt Fliedners die intensive Unterstützung fort, kann sie aber je nach Bedarf schrittweise reduzieren. So wird ein inklusives Arbeiten vorbereitet und ermöglicht.

Das Budget für Arbeit ist ein sehr gutes Inklusionsinstrument (BTHG §61), das Menschen mit Behinderungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bringt. Fliedners hat dafür eine Beratungsstelle im Osthavelland mithilfe einer Förderung der Aktion Mensch im Jahr 2017 eingerichtet.

Dazu wurde und wird weiterhin ein kompetentes Netzwerk von Betrieben, Einrichtungen und Diensten sowie Politik und Sozialraum sowie den Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten der Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt angeboten. Die Beratungsstelle bietet Beratung zu Beschäftigungs- und Bildungsangeboten sowie zu dem Übergang von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt an. Sie unterstützt und begleitet Teilnehmer bei der Bürokratie, begleitet Praktika und die inklusive Tätigkeit im Betrieb. Das gilt sowohl für die Teilnehmer auf der Suche nach Arbeit als auch für Betriebe, die Kooperationspartner werden wollen.

Die Beratungsstelle betreut außerdem derzeit zwei Personen auf Außenarbeitsplätzen und drei Praktikanten. Weitere Interessenten können aufgrund von Zeitkapazitäten derzeit nicht bedient werden und kommen auf eine Warteliste.

Das Budget für Arbeit ist besonders für Personen interessant, die den Berufsbildungsbereich in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) absolvieren. Die beruflichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten werden von den aktuellen Teilnehmern hoch geschätzt. (Der Zugang zum Budget für Arbeit ist allerdings auch für Personen möglich, die einen Ausbildungsabschluss haben. Generell ist der Zugang zum Budget für Arbeit allen Personen mit einer dauerhaften Erwerbsminderung möglich.)

Der Landkreis Havelland gilt im Land Brandenburg als Vorreiter bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderungen auf den ersten Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen und Erfolgsgeschichten auf Falkensee - Betriebliche Inklusion Havelland für Betriebe - Lafim Diakonie Lafim Diakonie

Gebäudeeingang Betriebliche Inklusion in Falkensee

Beratungsstelle Betriebliche Inklusion Havelland

Falko Fohrholz arbeitet im Fahrdienst des DRK durch die Betriebliche Inklusion

Falko Fohrholz arbeitet im Fahrdienst des DRK durch die Betriebliche Inklusion

Tobias Witte arbeitet im Fahrradladen durch die Betriebliche Inklusion

Tobias Witte arbeitet im Fahrradladen durch die Betriebliche Inklusion

Fliedners Beratungsstelle Betriebliche Inklusion

Paul Knobba
Straße der Einheit 127a
14612 Falkensee

Tel. 03322 42 60 49-0
Mobil: 0170 9 38 79 41
pknobba@lafim.de

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Wir sind das zweite Jahr in Folge CO2-neutral!

Erstellt: 08.11.2021

Noch bis zum 12.11. läuft die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Glasgow. Wir hoffen, dass die Staatengemeinschaft in dieser Zeit wieder auf den 1,5° Ziel Pfad von Paris zurückfindet.
Die Lafim-Diakonie ist auf diesem Pfad schon ein paar Schritte gelaufen. Wir haben auch in diesem Jahr unsere Emissionen von 9930 Tonnen CO2-Äquivalenten aus dem Energieverbrauch, dem Fuhrpark und der Verpflegung der uns anvertrauten Menschen über Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Damit sind wir bereits das zweite Jahr in Folge CO2-neutraler Anbieter diakonischer Leistungen im Land Brandenburg. Unserem Wissen nach auch der einzige. Wir wollen aber auf keinen Fall mit dem Finger auf Andere zeigen, sondern deutlich machen, dass es besonders auf die Selbstverantwortung von Unternehmen ankommt, auch wenn Klimaschutz nicht zum „Kerngeschäft“ gehört. Mut machen hier auch die Leitlinien für Nachhaltigkeit, die erst kürzlich von der Diakonie Deutschland veröffentlicht wurden. Sie fordern u.a. Klimaneutralität bis 2035.

Angesichts der enormen Herausforderungen müssen wir möglichst effizient das Klima und unsere Mitwelt schützen. Wir haben uns deshalb für Projekte in Indien und Malawi entschieden, die neben dem Klima zusätzlich Armutsbekämpfung und Gesundheitsförderung im Blick haben. Mit einer Kompensationssumme von über 160.000,-€ unterstützen wir hochwertige Projekte der Kompensationsanbieter Klima-Kollekte und Climate Partner. Diese sind zusammen mit uns, und bereits 1000 weiteren Unternehmen, Mitglieder der Alliance für Klima und Entwicklung. Einem Netzwerk, welches verantwortlich agierende Unternehmen, Kompensationsanbieter und Politik zusammenbringt.
Unser vordringliches Ziel bleibt die schrittweise Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen vor Ort in unseren 120 Einrichtungen in Brandenburg. Bereits um 27% konnten wir diese seit 2017 reduzieren. Die niedrig hängenden Früchte, wie energiesparende Beleuchtung und Ökostromverträge, sind bald abgeerntet. Wir sind motiviert auch dicke Bretter zu bohren und hoffen auf verbesserte Rahmenbedingungen durch die neue Bundesregierung, welche uns dabei unterstützen unsere Vision einer CO2-neutrale Lafim-Diakonie bis 2035 zu erreichen.

FairClimate 2008
Fotografie aangeleverd door "Onze Wereld"
Foto Klima-Kollekte: Biogasanlage in Indien

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Angebotserweiterung in der Lausitz: Tagespflege in Forst eröffnet

Erstellt: 11.10.2021

Am 07.10.2021 wurde nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten die Tagespflege Forst mit einem feierlichen Gottesdienst, gehalten vom Vorstand für Personal und Theologie, Herrn Matthias Welsch, eingeweiht und in Betrieb genommen.

Herr Michael Robisch, Geschäftsführer der Lafim-Diakonie für Menschen im Alter, begrüßte zuvor Gäste, Bewohner und Mitarbeitende. Der Tradition folgend wurde nach der Segnung der Arbeit und der Räume das neue Team der Tagespflege begrüßt: Verena Kunze (PFK), Danila Auerbeck (PDL), Yvonne Callsen (PK) (v. li. im Bild)

Pandemiebedingt fand die Einweihung im kleineren Kreis statt, um den geltenden Hygienevorschriften und dem Abstandsgebot gerecht zu werden. Dennoch war es eine runde und gelungene Eröffnungsfeier unseres neuen Angebotes, am Standort unseres Seniorenzentrums Friedenshaus.
Der Einladung gefolgt waren auch die Bürgermeisterin der Stadt Forst, Frau Simone Taubenek, sowie Gemeindepfarrer Simon Klaas, die jeweils ein Grußwort sprachen. Die Bürgermeisterin begrüßte die Angebotserweiterung der 12 Tagespflegeplätze und die damit erweiterte Wahlmöglichkeit der Kunden, um dem stetig steigenden Bedarf der Stadt und den umliegenden Gemeinden nicht nur jetzt, sondern auch in der Zukunft gerecht zu werden.

Gedankt wurde auch allen beteiligten Firmen von Frau Kerstin Peppernick, der Einrichtungsleitung. Sie berichtete, dass die Koordination der Gewerke, die z.T. auf Zuruf funktionieren musste, immer wieder Fertigkeiten und Flexibilität unter Beweis gestellt haben. Aber auch ohne das Zutun und den engagierten Einsatz unserer Mitarbeitenden vor Ort, wäre das Erreichte und der Einweihungstag nicht möglich gewesen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten konnten sich die Gäste davon überzeugen.

 

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„Brückentag“ in der Stadt Forst

Erstellt: 24.09.2021

Am 19.09.2021 wurde im Rahmen des Monats der Diakonie 2021 unter dem Motto Brücken bauen der Brückentag in Forst mit einem Festgottesdienst eröffnet.
Die Predigt wurde von Frau Ursula Schoen, Direktorin des DWBO, gehalten.
Nach dem Gottesdienst hatten alle Besucher, Interessierte und Passanten die Möglichkeit, am Fest teilzunehmen.

Diakonische Träger der Region präsentierten ihre Angebote und standen für Fragen zur Verfügung.

Auch die Lafim-Diakonie war durch das Evangelische Seniorenzentrum Friedenshaus mit einem Stand und vielen Angeboten vertreten. Die Mitarbeitenden der Wi-Lafim bereiteten eigens dafür ein Catering, welches so mache Leckerei bereithielt. Darüber hinaus wurden an unserem Stand auch Produkte der Fliedners Lafim-Diakonie angeboten. Das sehr umfangreiche Angebot fand viel Zuspruch unter den Ausstellern und Anerkennung bei den Gästen.

Es war ein gelungenes Fest, das zur Verständigung beigetragen hat und viele kleine Brücken gebaut hat.

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Vom Beschäftigten in der WfbM zum sozialversicherungspflichtigen Angestellten

Erstellt: 23.07.2021
Sven Hudi ist 41 Jahre alt und seit dem 01.06.2006 bei Fliedners in Nauen beschäftigt. Er war durch einen schweren Unfall aus seinem gewohnten Leben gerissen worden und kämpfte sich mit viel Unterstützung, auch durch Fliedners Beratungsstelle Betriebliche Inklusion, zurück. Aufgrund der Schäden, die der Unfall verursachte, war es zunächst nicht möglich, ihn wieder in den 1. Arbeitsmarkt einzugliedern. Er arbeitete in der Gruppe der Garten- und Landschaftspflege in Nauen.
Im Laufe der Zeit und mit der gebotenen Struktur einer WfbM konnte Herr Hudi dann viele Fähigkeiten zurückerlangen und entwickelte sich zu einem sehr zuverlässigen und leistungsstarken Beschäftigten.
Durch das Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) eröffneten sich neue Möglichkeiten der Inklusion für ihn. Durch das Budget für Arbeit konnte Herr Hudi in Zusammenarbeit mit der Betrieblichen Inklusion, in Person von Paul Knobba, den Schritt auf den 1. Arbeitsmarkt gehen.
Fliedners Lafim-Diakonie gGmbH ist selbst das glückliche Unternehmen, das Sven Hudi seit dem 01.07.2021 in den Reihen ihrer Mitarbeiter begrüßen darf. Herr Hudi sagte auf die Nachricht, dass alles soweit sei: „Für mich geht ein Traum in Erfüllung!“
Herr Hudi ist nun Mitglied des Teams der Abteilung Nauen und Mitarbeiter von Uwe Dossin, Standortleiter. Die Kollegen freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Aufgrund seiner Fähigkeiten ist er weiterhin in der Garten- und Landschaftspflege tätig.
So wird Inklusion aktiv gelebt und umgesetzt.

Von links: Paul Knobba, Sven Hudi, Uwe Dossin

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Lafim-Diakonie eröffnet Corona-Testzentrum in Angermünde

Erstellt: 23.06.2021

Am 18.06.2021 nahm das Corona-Testzentrum den Betrieb auf.
Ab sofort erhalten Sie in der Sozialstation Angermünde, Klosterstraße 5, einen kostenlosen und fachgerechten Antigen-Schnelltest mit Bescheinigung.
Das Testzentrum ist Montag bis Donnerstag von 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr und am Freitag von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

 

Das zusätzliche Angebot der Sozialstation, soll den Bürgern der Stadt Angermünde eine zentral gelegene Anlaufstelle bieten, um einen tagaktuellen Nachweis zu erhalten.

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Familiencafé in Brandenburg an der Havel eingerichtet

Erstellt: 04.06.2021

In der Kita in der Kammgarnspinnerei (Brandenburg an der Havel) gibt es ein neues Angebot für Familien, deren Kinder in die Kita gehen. Viermal in diesem Jahr findet ein Familiencafé statt.

Die räumliche, soziale und kulturelle Struktur der Kitabesucher ist sehr vielfältig, und das Bedürfnis nach Begegnung und zum Austausch ist groß. Nun wurde Raum und Zeit geschaffen, wo Eltern ihre Kinder in einer sicheren Umgebung, eventuell mit Spielkameraden, spielen lassen können, während sie selbst zwanglose Gespräche führen und andere Eltern kennenlernen können (die Aufsichtspflicht für die Kinder wird durch die Eltern gewährleistet).

Unter Begleitung einer zertifizierten Fachkraft (Elternbegleiterin) als Ansprech- und oder Dialogpartnerin soll auch die Erziehungskompetenz der Eltern gestärkt werden. Vor allem der Dialog über ähnliche Probleme und der Austausch über Lösungsstrategien können Hilfestellung für die Eltern darstellen und als entlastend empfunden werden.

Faltblatt zum Herunterladen

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Abenteuer Pflege: Die Lafim-Diakonie auf der Digitalen Ausbildungsmesse Teltow

Erstellt: 05.05.2021

Besuchen Sie uns am 7. und 8. Mai von 10-15 Uhr an unserem digitalen Messestand bei der Ausbildungsmesse Teltow.

 

Schüler, Lehrer und interessierte Eltern können sich bei unseren Ausbilderinnen und Auszubildenden aus erster Hand über den Pflegeberuf informieren, hinter die Kulissen schauen und mit etwas Glück bei unserem Quiz zur Lafim-Diakonie ein Überraschungspaket gewinnen.

Mehr Infos an unserem Messestand und in unserer Unternehmenspräsentation am 8. Mai um 11:30 Uhr.

Hier gehts  direkt zur Messe - viel Spaß:
Berufswahl Berlin-Brandenburg – Ausbildungsmesse Teltow (ausbildungsmesse-teltow.de)

 

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Evangelisches Seniorenzentrum Siegfried Ringhandt im rbb-Fernsehen

Erstellt: 29.04.2021

In dem kurzen Beitrag berichtete Brandenburg aktuell am 28.04. über die aktuell gelockerten Corona-Regeln in der Einrichtung und die Hintergründe, die das möglich machen.
Auch einige Bewohner sowie die Leiterin Frau Astrid Krüger kamen dabei zu Wort.

Noch bis zum 5. Mai kann das Video über die Mediathek der ARD angeguckt werden:
Brandenburg aktuell: Corona-Regeln im Frankfurter Pflegeheim gelockert | ARD-Mediathek (ardmediathek.de)

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Grundsteinlegung auf dem Lindenhof

Erstellt: 23.04.2021
Testauszug Grundsteinlegung

Roskow / Lünow (Potsdam-Mittelmark)

Auf dem Lindenhof fand die Grundsteinlegung für einen Ersatzneubau mit 10 Plätzen statt. Die Arbeiten gingen gut voran, „wir sind gut im Zeitplan,“ sagt Frank Basler, der verantwortliche Bauingenieur. Das Richtfest könne voraussichtlich im Juni stattfinden.

Am 23. März fand die Grundsteinlegung in Anwesenheit des Wohnbeirats, des Geschäftsbereichsleiters Nico Vogel, der Bereichsleiterin Wohnen Peggy Bohm und des Bauingenieurs Frank Basler statt. Frau Bohm sprach Segensworte, dann legten die Mitglieder des Wohnbeirats symbolische Gegenstände in die Schatulle, die im Grundstein eingeschlossen wurden.

Der Einzug von neun Bewohnern könne im Februar 2022 stattfinden, sagte Frau Bohm. Mit der Schaffung dieser Wohnplätze wird auch auf dem Lindenhof einem höheren Standard eines selbstbestimmten Lebens und moderner Wohnkultur entsprochen.

Nico Vogel (Geschäftsbereichsleiter Fliedners) und Peggy Bohm (Bereichsleitung Wohnen Fliedners) füllen die Schatulle des Grundsteins.Mitglieder des Wohnbeirats LindenhofDie BaustelleVon links: Peggy Bohm, Frank Basler, Nico Vogel
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Das rbb-Fernsehen zu Besuch in Luckau

Erstellt: 19.04.2021

Das rbb-Fernsehen hat in seinem Magazin zibb am 16. April ein kurzes Portrait über einen Bundeswehrsoldaten, der im Rahmen der Bundeswehr-Hilfe in einer Pflegeeinrichtung eingesetzt war, gezeigt.
Die Aufnahmen haben in der vergangenen Woche im Evangelischen Seniorenzentrum An der Berste in Luckau stattgefunden und der Beitrag kann über die ARD-Mediathek noch bis Freitag online angeguckt werden: https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20210416_1827/bundeswehr-hilfe-im-kampf-gegen-pandemie-endet.html

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Neuer Wohnstandort in Potsdam-Mittelmark

Erstellt: 15.04.2021

Zum 01. März 2021 hat Fliedners einen neuen Standort eröffnet: eine ambulant betreute Wohngemeinschaft im ehemaligen Pfarrhaus Schwanebeck bei Bad Belzig. Fünf Bewohner sind dort eingezogen.Die Bewohner des ehemaligen Pfarrhauses in Schwanebeck

Durch kooperative Vernetzung zwischen Fliedners, der evangelischen Kirchengemeinde und der Diakonie konnte der Bedarf an Wohnraum für Menschen mit Behinderungen im Herbst sofort platziert werden, als die Kirchengemeinde eine Verwendung für das Pfarrhaus in Schwanebeck suchte.

Herrn Rettig, Nachbar in Schwanebeck und Mitglied des Gemeindekirchenrats, war die Instandsetzung und Nutzbarmachung des ehemaligen Pfarrhauses schon lange ein großes Anliegen. Seitdem es 2016 leerstand, hat er die Baumaßnahmen aus der Nähe vorangetrieben und freut sich, dass es nun wieder bewohnt ist. Er sagt, „Wir sind im Gemeindekirchenrat der Meinung, den richtigen Mieter gefunden zu haben und hoffen, dass das auch lange geht.“

Dorothea Sitzler-Osing, Pfarrerin der Gemeinde Lütte (zu der auch Schwanebeck gehört) und Mitglied des Kuratoriums der Lafim-Diakonie, schenkte den neuen Nachbarn Brot, Salz, Kuchen und eine Bibel, um an die Geschichte des Hauses zu erinnern, und versicherte ihnen, „Die Kirchengemeinde wünscht Ihnen als neuen Bewohnern des Pfarrhauses Schwanebeck Gottes Segen und ist Ihnen sehr verbunden. Wann immer Sie eine Pfarrerin brauchen, können Sie sich melden.“

Die Bewohner haben vorher in zwei Zweier-WGs und einer Einzelwohnung gewohnt. Der Bedarf an Wohnraum und an Selbständigkeit im Wohnen wurde unter anderem in Fliedners Werkstatt angezeigt. Durch den Einzug in Schwanebeck wurden wiederum Wohnplätze im Ambulant Betreuten Wohnen in Bad Belzig frei.

Pfarrerin Sitzler-Osing segnet die Bewohner und schenkt ihnen eine Bibel in einfacher Sprache. Pfarrerin Sitzler-Osing segnet das Haus im Beisein von Herrn Meißner, Teamleiter des Ambulant Betreuten Wohnen Potsdam-Mittelmark
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Ostergruß der Unternehmensleitung

Erstellt: 01.04.2021

Mit einer Videobotschaft danken Vorstand und Unternehmensleitung der Lafim-Diakonie allen Mitarbeitenden und versenden einen Ostersegen.

 

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Matthias Welsch wird neuer Theologischer Vorstand

Erstellt: 15.03.2021

Das Kuratorium des Landesausschusses für Innere Mission a.V. hat Pfarrer Matthias Welsch in das Amt des Theologischen Vorstands berufen.
Ab 1. Juni 2021 wird er zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden, Tilman Henke, die Lafim-Diakonie führen und tritt somit die Nachfolge von Pfarrerin Friederike Pfaff-Gronau an. Seine zukünftigen Tätigkeitsschwerpunkte werden in den Bereichen Personal und Diakonie liegen.

Seit 2019 hat der Theologe das Amt des stellvertretenden Dekans im Evangelischen Dekanat Wiesbaden inne, unter anderem mit der Verantwortung für 33 Kindertagesstätten.

Der 56-jährige gebürtige Berliner hat in Frankfurt, Göttingen und Heidelberg Theologie studiert. Nach absolviertem Vikariat hat er während seiner Zeit als Gemeindepfarrer ein Aufbaustudium zum Kommunikationswirt absolviert. Nachdem er etwa 17 Jahren in verschiedenen Gemeinden tätig war, ist Welsch zum ersten Mal in die Diakonie gewechselt. Von 2010 bis 2018 war er als Theologischer Vorstand des Frankfurter Diakonissenhauses für ein diakonisches Unternehmen verantwortlich, das zu den Mitbegründern des großen evangelischen Krankenhaus- und Altenhilfekonzerns Agaplesion gehört. Dort war er über mehrere Jahre ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir mit Matthias Welsch einen zweiten Vorstand gewinnen konnten, der vielfältige Erfahrungen und eine große Expertise in der diakonischen Arbeit in sein neues Amt mitbringt. Seine Berufung trägt zur Weiterentwicklung der diakonischen Positionierung der Lafim-Diakonie bei. Gleichzeitig ist der Vorstand wieder komplett und somit bestens für alle strategischen Aufgaben und Herausforderungen aufgestellt, die vor uns liegen.“ so Tillmann Stenger, Vorsitzender des Kuratoriums der Lafim-Diakonie.

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Großartige Leistungen

Erstellt: 11.03.2021

Pflegefachkraft zieht vorübergehend im Marthaheim ein

Am 05.02.2021 erhielten wir, BewohnerInnen und  MitarbeiterInnen des ESZ Marthaheim, die 2. Impfung gegen COVID-19, organisiert und umgesetzt durch das außergewöhnliche Engagement des Amtsarztes der Stadt Frankfurt/Oder, Oliver Fahron. Nun sind wir erleichtert, zuversichtlich und sehr dankbar.

Begonnen hat das infektiöse Geschehen in unserem Haus am 06.12.2020. Trotz intensiver und disziplinierter Umsetzung aller Schutzmaßnahmen des Hygienekonzeptes erreichte die Infektionskurve am 21.12. 2020 mit 24 infizierten BewohnerInnen und 9 infizierten MitarbeiterInnen ihren Höhepunkt. Um die Versorgung aufrecht erhalten zu können, standen alle MitarbeiterInnen laut gesundheitsbehördlicher Anordnung in Pendelquarantäne.

Alle Teammitglieder aus allen Arbeitsbereichen, Pflege, Betreuung, Verwaltung, Haustechnik und Hauswirtschaft (Wi-Lafim) wuchsen in dieser herausfordernden Zeit über sich hinaus und vor allem  zusammen. Emotionen wie Ängste, Sorgen, Zweifel, Trauer, Unsicherheiten, Weinen und Lachen, Erschöpfung u.v.m. wurden geteilt und gemeinsam getragen. Das Anlegen der Schutzkleidung vor jedem „infiziertem“ Zimmer erforderte mehr Arbeitszeit, so dass Dienstzeiten angepasst werden mussten.

Nicole Hackbarth

Nicole Hackbarth

Nicole Hackbarth (Pflegefachkraft, Wohnbereichs- und Praxisanleiterin) fand immer wieder, gemeinsam mit allen Mitarbeitenden, Lösungen für eine 100%ige Dienstabsicherung. Der Einsatz aller war einfach großartig! Als ihr Mann, der auch Pflegefachkraft in unserer Einrichtung ist, einen positiven Corona-Nachweis hatte, zog sie umgehend am 15.12.2020 in ein freistehendes Bewohnerzimmer ein, um weiterarbeiten zu können.  Als am 24.12.2020 die Nachschichtfachkraft auch noch plötzlich ausfiel, übernahm sie selbstverständlich diese 2. Schicht, obwohl bereits ein langer Frühdienst hinter ihr lag. Auch BewohnerInnen und Angehörige waren tapfer und sprachen uns sogar Mut zu. Eine Bewohnerin sagte: “ Wir schaffen das, den Krieg haben wir auch überstanden.“

Unsere Patenkinder vom evangelischen Kindergarten “St. Georg“ grüßten uns regelmäßig mit wunderschönen farbenfrohen Zeichnungen, mit Sonnenschein und Blumen, greifbare  Zeichen der Zuversicht sowie der Zusammengehörigkeit in dieser schweren Zeit.

Joachim Müller, unser Regionalleiter, war für uns immer erreichbar, wann immer möglich vor Ort, hörte zu, hat uns ermutigt, gestärkt und beraten, brachte Schutzmaterialien, stärkte uns den Rücken.

Allen Beteiligten gilt mein größter Respekt, mein besonderer Dank.

Jetzt schauen wir gemeinsam nach vorn und freuen uns auf etwas mehr Normalität.

Ulrike Maack

Haus- und Pflegedienstleiterin ESZ Marthaheim

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